TestDaF-Training: Leseverstehen

TestDaF-Training: Leseverstehen – Erfolgreich telefonieren

In vielen Unternehmen sind Kundenkontakte wichtig. Solche Kontakte finden entweder als persönliche Termine oder aber am Telefon statt. Wer als Mitarbeiter erfolgreich telefonieren möchte, der muss sich auf ein solches Telefonat gut vorbereiten. Einige praktische Tipps können dabei helfen.
Um während eines telefonischen Kundengespräches sein Ziel zu erreichen, ist es wichtig, sich schon vor dem Telefonat darauf einzustellen. Denn wenn die eigene Motivation nicht stimmt, wird der Kunde letztlich unzufrieden sein. Um dies zu verhindern, ist es notwendig, schon vor dem telefonieren für sich selbst zu klären, wozu das Gespräch dient (z.B. Kundenpflege, Verkauf, Kundengewinnung), was man zur Erreichung seines Zieles benötigt und wie das Gespräch im Einzelnen ablaufen soll. Schon vor dem Telefonat sollte man sich also eine Strategie zurechtlegen. Dadurch ist man gut vorbereitet, hat sich motiviert und ist innerlich positiv eingestellt.
Wer erfolgreich telefonieren möchte, der hat bereits durch die Begrüßung des Kunden die Möglichkeit, einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Im Idealfall spricht man ruhig und deutlich. Nicht umsonst gilt die Stimme als eine der wichtigsten Visitenkarten bei Geschäftsterminen.
Nach einer freundlichen Begrüßung des Kunden ist es natürlich wichtig, seinen Namen zu nennen, sich als Mitarbeiter seines Unternehmens vorzustellen und eventuell noch darauf hinzuweisen, dass der Anruf vom Kunden gewünscht war. Dadurch weiß der Kunde, mit wem er es zu tun hat und kann den Anrufer schneller einordnen. Dies ist vor allem von Vorteil, wenn man zuerst im Sekretariat eines Kunden landet. Meist verfügt die Sekretärin über einen detaillierten Kalender ihres Vorgesetzten und wird möglichst zügig eine Verbindung herstellen. Ist kein Termin vereinbart, wird man unter Umständen zuerst der Sekretärin den Grund des Anrufes kurz erläutern müssen.
Ist das Gespräch vom Kunden gewünscht, ist das Telefonat etwas einfacher zu führen, da beide Seiten wissen, worum es geht. Bei einem Erstkontakt gestaltet sich das Gespräch meist etwas komplizierter. In diesem Fall heißt erfolgreich telefonieren, sein Produkt oder seine Dienstleistung so kurz und prägnant vorzustellen, dass der Kunde Interesse daran entwickelt und mehr darüber wissen möchte.
Um einen Kunden für das eigene Produkt zu begeistern, braucht man schlagkräftige Argumente, die verdeutlichen, warum gerade das eigene Produkt für den Kunden von Vorteil ist. Um bei einem geschäftlichen Telefonat gezielt auf Nachfragen antworten zu können, sollte man das eigene Produkt natürlich kennen. Auf diese Weise gewinnt der Kunde den Eindruck, mit einem kompetenten Gesprächspartner zu kommunizieren. Geschäftsleute haben in der Regel einen sehr vollen Terminkalender und erwarten daher von geschäftlichen Telefonaten, dass diese vor allem kurz und zugleich aussagekräftig sind. Wer langatmig versucht, sich selbst und sein Produkt vorzustellen, der wird keinen Erfolg haben. Deshalb ist es unbedingt notwendig, sich kurz zu fassen.
Ist ein Kunde interessiert, sollte man vorschlagen, ein Angebot auszuarbeiten, welches ihm zugeschickt wird. Dann hat er Zeit, sich näher mit dem Produkt auseinanderzusetzen und sich detailliert zu informieren.
Damit man beim nächsten Gespräch nicht noch einmal von vorn beginnen muss, sollte, wenn möglich, gleich ein Rückruftermin vereinbart werden. Sonst landet man unter Umständen wieder bei der Sekretärin. Um dies zu vermeiden, kann man sich, wenn es die Situation zulässt, nach der Durchwahl erkundigen. So hat man beim nächsten Anruf sofort den gewünschten Gesprächspartner am Telefon. Am Ende des Gespräches sollte man sich höflich verabschieden und bedanken.
In Unternehmen gehen jeden Tag zahlreiche Telefonate ein bzw. man muss als Mitarbeiter immer wieder mit Kunden oder anderen Unternehmen telefonieren. Damit dabei keine unnötige Zeit verloren geht, sollte man einige Dinge beachten. Beim Telefonieren Zeit sparen kann man beispielsweise dadurch, dass man exakte Termine für geschäftliche Telefonate ausmacht. Auf diese Weise lassen sich Gespräche genau in den Tagesablauf integrieren. Solche Termine kann man entweder selbst bzw. durch die Sekretärin abklären lassen.
Möchte man jemanden telefonisch erreichen und kann beim ersten Anruf keinen Kontakt herstellen, ist es sinnvoll, entweder bei der Sekretärin oder auf dem Anrufbeantworter des Angerufenen eine Nachricht mit der Bitte um Rückruf zu hinterlassen. Dabei sollte man seinen Namen, das eigene Unternehmen sowie die eigene Telefonnummer nennen. Zudem ist es hilfreich, den Grund des Anrufes und eine Zeit zu hinterlassen, wann man selbst am besten erreichbar ist. So kann der Angerufene seinerseits entscheiden, welcher Anruf wichtig ist und welchen er zu einem späteren Zeitpunkt tätigen kann.
Mit bestimmten Personen telefoniert man beruflich häufiger, als mit anderen. Um Zeit zu sparen, bietet es sich an, wichtige Telefonnummern zu speichern. So braucht man die entsprechenden Nummern nicht immer wieder neu wählen, sondern muss lediglich die Taste drücken, unter der die Nummer gespeichert wurde. Ideal ist es natürlich, wenn die Sekretärin die entsprechende Telefonverbindung herstellt. Für weniger oft benötigte Telefonnummern könnte man sich entweder ein Adressbuch anlegen bzw. auf seinem Computer eine Kontaktliste erstellen, in der sich sämtliche Geschäftskontakte ohne Mühe finden lassen.
Bei einem Telefonat Zeit sparen lässt sich auch, indem man sich bereits vor dem Gespräch ein paar Notizen macht, die einem helfen, während eines geschäftlichen Telefongespräches alle wichtigen Punkte abzuarbeiten und nichts zu vergessen. Dadurch hält man sich auch nicht zu lange bei unwesentlichen Punkten auf. Trotzdem sollte am Beginn der Austausch von persönlichen Worten nicht zu kurz kommen.
Eine gute Methode, bei einem geschäftlichen Telefontermin Zeit einzusparen, ist das Setzen eines Zeitlimits. Zwar ist es nicht sinnvoll, dem Gesprächspartner dieses Limit mitzuteilen, aber zumindest innerlich sollte der eingeplante Zeitraum für das Telefonat präsent bleiben.
Auf solche Weise kann man Telefonieren zu einem effizienten Instrument Ihrer geschäftlichen Tätigkeit zu machen.

Quelle:

(Aus: www.arbeitstipps.de/erfolgreich-telefonieren-8-praktische-tipps.html#.UFX7H7IaNEY
www.arbeitstipps.de/zeit-sparen-beim-telefonieren-5-tipps.html#.UFX7tLIaNEY)

Wählen Sie die richtige Antwort:

1) Wichtige Kundenkontakte … :
a) finden als persönliche Treffen und nicht als Telefonate statt.
b) finden als Telefonate und nicht als persönliche Treffen statt.
c) finden als Telefonate und als persönliche Treffen statt.

2) Das Gespräch vor dem Anruf zu planen ist wichtig, … :
a) um eigene Strategie zurechtzulegen.
b) um in sich selbst positiv an das Gespräch einzustellen und sich entsprechend zu motivieren.
c) um für sich selbst zu klären wozu man den Kunden anruft.

3) Sich ausführlich vorzustellen spielt eine große Rolle, … :
a) besonders wenn man den Partner nicht direkt erreichen kann.
b) um sicherzustellen, dass der Anruf vom Kunden gewünscht ist.
c) wenn kein Termin vereinbart ist.

4) Man muss sein Produkt kurz und einprägsam präsentieren, um … :
a) den Kunden von eigener Kompetenz zu überzeugen.
b) um beim Kunden den Bedarf nach weiteren Informationen über das Produkt zu wecken.
c) das erste Gespräch mit dem Kunden zu vereinfachen.

5) Das nach dem Gespräch erstellte Angebot … :
a) erweckt beim Kunden das Interesse zum besprochenen Produkt.
b) hilft dem Kunden, das Produkt besser kennenzulernen.
c) hilft, den Rückruftermin zu vereinbaren.

6) Die Telefonate kann man in den Arbeitsplan gut einbinden, … :
a) indem man sie mit der Sekretärin bespricht.
b) indem man geschäftliche Telefonate von allen anderen trennt.
c) indem man bestimmte Zeit für diese Gespräche festlegt.

7) Wenn man den gewünschten Gesprächspartner nicht sofort telefonisch erreicht, … :
a) muss man auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht hinterlassen, dass man ihn später noch einmal anruft.
b) muss man mit der Sekretärin des Gesprächspartners alle geschäftlichen Fragen klären.
c) muss man seine Angaben hinterlassen, um dem Partner die Entscheidung zu überlassen, ob er zurückruft oder nicht.

8) Oft, aber nicht ständig benutzte Telefonnummern muss man … :
a) unter einer Ziffer speichern.
b) in einer Telefonliste speichern.
c) die Sekretärin speichern lassen.

9) Das Telefongespräch muss kurz und deutlich sein, … :
a) aber einen Smalltalk darf man nicht so schnell beenden.
b) und einen Smalltalk darf man auslassen.
c) und einen Smalltalk muss man so schnell wie möglich beenden.

10) Es ist ratsam, ein Zeitlimit für das Telefongespräch zu setzen … :
a) und seinem Partner darüber zu sagen.
b) und es im Kopfe während des Gesprächs zu halten.
c) und nach seinem Ende den Hörer zu legen.

Antworten: 1C 2B 3A 4B 5B 6C 7C 8B 9A 10B

Fünf Generationen auf dem Sofa

A2 Leseverstehen

So ein Foto gibt es nur selten: fünf Generationen auf dem Sofa. Zusammen sind sie 244 Jahre alt: Sandras Ururgroßmutter Maria (94), Sandras Urgroßmutter Adele (74), Sandras Großmutter Ingeborg (50), Sandras Mutter Ulrike (23), Sandra (2).
Zwischen der Ururgroßmutter und Ururenkelin liegen 92 Jahre. In dieser Zeit ist vieles anders geworden, auch die Familie und die Erziehung.

Mit dreißig hatte sie schon sechs Kinder
Maria lebt in einem Altersheim. Trotzdem ist sie nicht allein: eine Tochter oder ein Enkelkind ist immer da, isst mit ihr und bleibt, bis sie im Bett liegt. Maria ist sehr zufrieden – viele alte Leute bekommen nur sehr selten Besuch. Marias Jugendzeit war sehr hart. Eigentlich hatte sie nie richtige Eltern. Als sie zwei Jahre alt war, starb ihr Vater. Ihre Mutter vergaß ihn nie und dachte mehr an ihn als an ihre Tochter. Maria war sehr oft allein, aber das konnte sie natürlich mit zwei Jahren nicht verstehen. Ihre Mutter starb, als sie 14 war. Maria lebte dann bei ihrem Großvater. Mit 17 heiratete sie, es war damals normal. Ihr erstes Kind, Adele, bekam sie, als sie 19 war. Mit 30 hatte sie schließlich sechs Kinder.
Sie wurde nur von dem Kindermädchen erzogen
Adele lebte als Kind in einem gutbürgerlichen Elternhaus. Wirtschaftliche Sorgen kannte die Familie nicht. Nicht die Eltern, sondern ein Kindermädchen erzog die Kinder. Sie hatten auch einen Privatlehrer. Adele konnte sich nie richtig mit den Eltern unterhalten; sie waren ihr immer etwas fremd. Was sie sagten, mussten die Kinder unbedingt tun. Wenn z.B. nachmittags die Mutter schlief, durften die Kinder nicht laut sein und spielen. Manchmal gab es auch Ohrfeigen. Als sie 15 war, kam Adele in eine Mädchenschule. Dort blieb sie bis zur mittleren Reife. Dann lernte sie Kinderschwester, musste aber wegen des Krieges die Ausbildung abbrechen. Eigentlich fand sie es nicht so wichtig, einen Beruf zu haben, denn sie wollte auf jeden Fall lieber heiraten und eine Familie haben. Auf Kinder freute sie sich besonders. Die wollte sie dann aber freier erziehen, als sie selber erzogen wurde; an ihre eigene Kindheit dachte sie schon damals nicht so gerne zurück.
Das Wort der Eltern war Gesetz
Ingeborg hatte ein wärmeres und freundlicheres Elternhaus als ihre Mutter Adele. Sie fühlte sich bei ihren Eltern immer sicher. Aber trotzdem, auch für sie war das Wort der Eltern Gesetz. Wenn z.B. Besuch zu Hause war, dann mussten die Kinder gewöhnlich in ihrem Zimmer sein und ganz ruhig sein. Am Tisch durften sie nur dann sprechen, wenn man sie etwas fragte. Die Eltern haben Ingeborg immer den Weg gezeigt. Selbst hatte sie nie Wünsche gehabt. Auch in ihrer Ehe war es so. Deshalb versucht sie jetzt mit 50 Jahren, selbständiger zu sein und mehr an sich selbst zu denken. Aber weil Ingeborg es früher nicht gelernt hat, ist es für sie natürlich nicht leicht.
Der erste Rebell in der Familie
Ulrike wollte schon früh anders als ihre Eltern leben. Für sie war es nicht mehr normal, das zu tun, was die Eltern sagten. Noch während der Schulzeit zog sie deshalb von zu Hause aus. Ihre Eltern konnten das am Anfang nur schwer verstehen. Mit 21 bekam sie ein Kind, aber den Mann wollte sie nicht heiraten. Trotzdem blieb sie mit dem Kind nicht allein. Ihre Mutter, aber auch ihre Großmutter, halfen ihr. Beide konnten Ulrike sehr gut verstehen. Denn sie wollten in ihrer Jugend eigentlich anders als ihre Eltern leben, konnten das aber nicht.
Sie bekommt sehr viel Liebe
Die kleine Sandra wird von allen geliebt. Die Erwachsenen wollen, dass das kleine Mädchen eine schönere Kindheit hat als sie selbst. Sandra muss ins Bett nur, wenn sie müde ist, und sie soll auch nicht brav in ihrem Stuhl sitzen. Sie kann spielen, wo und wann sie möchte, denn sie wird schon jetzt frei erzogen. Die Wünsche des kleinen Kindes zu akzeptieren – das wäre früher natürlich unmöglich gewesen.

Antworten Sie auf die Fragen

1. Wurden Sie in der Kindheit frei erzogen? Wurden Ihre Wünsche von den Eltern akzeptiert? Waren Sie ein braves Kind? Durften Sie vieles machen oder war das Wort der Eltern das Gesetz?

2.Haben die Eltern Ihnen immer den Weg gezeigt oder sind Sie selber entschlussfreudig?

3.Haben Sie etwas Rebellisches in Ihrem Charakter? Mögen Sie gegen etwas protestieren?

4.Verstehen Sie die Entscheidung von Ulrike, ein Kind zu bekommen, ohne zu heiraten? Ist es gut für das Kind?

Befragen Sie Ihre Eltern davon, wie sie erzogen wurden. Äußern Sie sich schriftlich zur Frage „Kindererziehung“ anhand des Textes und der Aussagen Ihrer Verwandten

Bewerbungsbrief – Musterbriefe

Brief N1: Wir sind ein Familienbetrieb in den Kitzbüheler Alpen. Für unser 4-Sterne-Wellness-Hotel“Vital“ in Ellmau suchen wir ab sofort neue Mitarbeiter/innen in unserem Fitness-Team. Haben Sie eine Ausbildung als Fitnesstrainer/in und schon Berufserfahrung in diesem Bereich oder verfügen Sie über ähnliche Qualifikationen? Wenn Sie Ihren Beruf lieben und gerne im Team arbeiten, dann bewerben Sie sich! Wir bieten eine gute Bezahlung und die Möglichkeit, im Hotel zu wohnen.

Wellness-Hotel „Vital“ Fam.

Wagner Spitzingstraße 3

6734 Ellmau Österreich

Sehr geehrte Familie Wagner,

ich habe gestern Ihre Stellenanzeige gelesen und interessiere mich dafür. Ich bin vor kurzem nach Ellmau umgezogen und suche eine neue Arbeitsstelle. Ich bin Fitnesstrainer von Beruf und außerdem habe ich eine Yogaausbildung gemacht und 10 Jahre in diesem Bereich gearbeitet. Im Moment bin ich nicht beschäftigt und könnte sofort anfangen. Ich möchte gerne in einem Fitness-Team arbeiten und meine Erfahrung und Kenntnisse den Menschen geben. Ich bin kommunikativ, flexibel, spreche Englisch, Spanisch und liebe meinen Beruf. Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen

Thilo Engel

Brief N2: Sie haben eine Anzeige für eine Stelle als Verkäuferin gelesen. Sie sind daran interessiert. Deshalb schreiben Sie an den Arbeitgeber:

1)Grund für das Schreiben

2)Wer Sie sind

3)Deutschkenntnisse

4)Berufserfahrung

Celle,6.11.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Zeitung habe ich Ihre Anzeige gelesen und ich interessiere mich für die Stelle als Verkäuferin. Ich bin 30 Jahre alt und bin in diesem Jahr aus Spanien gekommen. Mit meinen zwei Kindern wohne ich in einem Ort bei Celle. Meine Muttersprache ist Spanisch, aber ich spreche gut Deutsch. Von Beruf bin ich Verkäuferin und habe Erfahrungen gesammelt. Ich bin zuverlässig, flexibel und arbeite gern im Team. Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Maria Kora

Brief N3: Sie haben eine Anzeige für eine Stelle als Sekretärin gelesen. Sie sind daran interessiert. Deshalb schreiben Sie an den Arbeitgeber:

1)Grund für das Schreiben

2)Wer Sie sind

3)Sprachkenntnisse

4)Berufserfahrung

1-Variante

Rita Müller

Ringstraße 10

20567 Bremen

Hamburger See-Import

Hafenstraße 4

22108 Hamburg

Bewerbung als Sekretärin

Hamburg, den 12.05.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Zeitung „Hamburger Post“ las ich Ihre Anzeige wegen einer Stelle als Sekretärin. Seit 10 Jahren arbeite ich als Fremdsprachenkorrespondentin bei einer großen internationalen Firma in Bremen. Da mein Mann eine neue Stelle in Hamburg bekommen hat, möchte ich mich auch beruflich verändern. Ich spreche und schreibe fließend Englisch und Spanisch und beherrsche die gängigen Textverarbeitungssysteme. Neben der Erledigung der Korrespondenz habe ich auch Erfahrung im direkten Kundenkontakt, auch am Telefon. Gern würde ich wieder ganztätig arbeiten, da unsere Kinder inzwischen aus dem Haus sind. Wenn Sie interessiert sind, rufen Sie mich gern an. Über ein persönliches Gespräch, bei dem wir auch über das Gehalt reden können, würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Rita Müller

2-Variante

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern habe ich Ihre Anzeige in der Zeitung „Hamburger Post“ gelesen und ich möchte mich gerne bei Ihnen als Sekretärin bewerben. Mein Name ist Rita Müller, ich bin 45 Jahre alt und wohne in Hamburg. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Nach meiner Berufsschule habe ich 15 Jahre als Sekretärin bei einem großen Betrieb in Bremen gearbeitet. Vor kurzem hat mein Mann eine neue Stelle in Hamburg bekommen und deshalb sind wir ungezogen. Als Sekretärin habe ich große Erfahrungen in Büroprogrammen und Büroorganisation. Ich habe mit vielen internationalen Kunden gearbeitet. Ich bin fleißig, flexibel und kommunikativ, spreche Englisch und Spanisch. Ich würde mich sehr freuen , wenn Sie mir die Möglichkeit für ein persönliches Gespräch geben.

Mit freundlichen Grüßen

Rita Müller

Brief N4: Eine Firma sucht einen neuen Mitarbeiter. Wichtig sind: Berufsausbildung, Deutschkenntnisse, Erfahrung. Schreiben Sie eine Bewerbung.

Wien, den……..

Sehr geehrte Damen und Herren ,

vor kurzem habe ich in der „ Neue Presse“ Ihre Anzeige gelesen und ich habe Interesse an Ihrem Angebot. Ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und ein Computerprogrammierer von Beruf. Ich bin in Russland geboren, aber meine Berufsausbildung als Programmierer habe ich in Deutschland gemacht, deshalb meine Deutschkenntnisse sehr gut sind. Wegen meiner Frau bin ich nach Wien umgezogen und suche jetzt eine neue Arbeitsstelle. Ich habe 15 Jahre lang als Programmierer in Internationalen Firmen und Börsen gearbeitet. Ich habe meine Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt und kenne in diesem Bereich alles, was es in der Computerwelt gibt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir die Möglichkeit für ein persönliches Gespräch geben könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Wortschatz – Das Zimmer

A German apartment or house has the same kinds of rooms as found in other European
or American homes. Some living spaces can be described in the following ways:

eine geräumige Wohnunga roomy apartment
ein zweigeschossiges Hausa two-story house

Was für Zimmer habt ihr in eurem neuen Haus? – What kind of rooms do you have in your new house?
der Flur – hallway
das Wohnzimmer – living room
das Esszimmer – dining room
das Schlafzimmer – bedroom
die Küche – kitchen
das Badezimmer – bathroom
der Keller – cellar, basement
die Dachkammer – attic
die Toilette – toilet
das WC – toilet (water closet)
das Klo – toilet, john

What kind of rooms do you have in your new house?
der Flur – hallway
das Wohnzimmer – living room
das Esszimmer – dining room
das Schlafzimmer – bedroom
die Küche – kitchen
das Badezimmer – bathroom
der Keller – cellar, basement
die Dachkammer – attic
die Toilette – toilet
das WC – toilet (water closet)
das Klo – toilet, john

Note that das Badezimmer is a room for bathing or showering. Die Toilette is the
room that has a toilet. In public places, you cannot ask for das Badezimmer if you
are looking for the restroom. Ask for die Toilette or das WC.

Was für Möbel stehen im Flur? – What kind of furniture is there in the hallway?
Im Flur gibt es nur eine Garderobe. – There’s only a coatrack in the hallway.
Was für Möbel stehen im Wohnzimmer? – What kind of furniture is there in the living room?
Im Wohnzimmer haben wir … – In the living room we have . . .
… ein Sofa. – . . . a sofa.
… einen Sessel. – . . . an armchair.
… einen kleinen Tisch. – . . . a small table.
… zwei Stühle. – . . . two chairs.
… einen Fernsehapparat. – . . . a TV.

… ein Klavier. – . . . a piano.
… eine Stehlampe. – . . . a fl oor lamp.
Was für Möbel stehen im Esszimmer? – What kind of furniture is there in the dining
room?
Im Esszimmer … – In the dining room . . .
… steht ein langer Esstisch. – . . . there is a long dining table.
… stehen sechs Stühle. – . . . there are six chairs.
… steht ein Büff et. – . . . there is a sideboard.
… steht ein Aquarium. – . . . there is an aquarium.
… hängt ein Kronleuchter. – . . . there is a chandelier.
Was für Möbel habt ihr im Schlafzimmer? – What kind of furniture do you have in the
bedroom?
Im Schlafzimmer haben wir … – In the bedroom we have . . .
… zwei Betten. -. . . two beds.
… einen Kleiderschrank. – . . . a wardrobe.
… einen Schreibtisch. – . . . a desk.
… einen Stuhl. – . . . a chair.
… zwei Lampen. – . . . two lamps.
Was für Möbel habt ihr in der Küche? – What kind of furniture do you have in the
kitchen?
In der Küche haben wir … – In the kitchen we have . . .
… einen Kühlschrank. – . . . a refrigerator.
… einen Herd. – . . . a stove.
… ein Waschbecken. – . . . a sink.
Was gibt es im Badezimmer? – What is there in the bathroom?
Im Badezimmer gibt es … – In the bathroom there is . . .
… eine Badewanne. – . . . a bathtub.
… eine Dusche. – . . . a shower.
… ein Waschbecken. – . . . a sink.
Was habt ihr im Keller? – What do you have in the cellar?
Im Keller haben wir … – In the cellar we have . . .
… die Waschmaschine. – . . . the washing machine.
… den Trockner. – . . . the dryer.
… die Heizung. – . . . the heating system.
Was gibt es in der Dachkammer? – What is there in the attic?
In der Dachkammer gibt es … – In the attic there . . .
… einen Schrankkoff er. – . . . is a travel trunk.
… drei Koff er. – . . . are three suitcases.
… einen alten Bücherschrank. – . . . is an old bookcase.
In der Toilette gibt es eine Toilette. – In the bathroom there’s a toilet.
Das WC ist hier links. – Th e restroom is here on the left .
Wo ist das Klo? – Where’s the john?
Das Klo ist um die Ecke. – Th e john is around the corner.

In each of the rooms of an apartment or house, people carry out specifi c functions. If someone
is making breakfast, it surely must be in the kitchen and not in the bedroom or any other
room. Let’s look at some of the actions that take place in each room:

Aufhängen
Im Flur hängt man seinen Mantel an der Garderobe auf . – In the hallway you hang up your coat on the coatrack.
Empfangen, fernsehen
Im Wohnzimmer empfängt die Familie Gäste. – The family receives guests in the living room.
Im Wohnzimmer sehen die Kinder fern. – The children watch TV in the living room.

Sammeln, feiern
Im Esszimmer sammelt sich die Familie zum Abendessen. – The family gathers in the dining room for dinner.
Im Esszimmer feiert die Familie einen Geburtstag. – The family celebrates a birthday in the dining
room.
Schlafen, ein Nickerchen machen
Im Schlafzimmer schlafen die beiden Brüder. – The two brothers sleep in the bedroom.
Im Schlafzimmer macht unser Vater ein Nickerchen. – Our father takes a nap in the bedroom.
Frühstücken, vorbereiten, kochen
In der Küche frühstückt die Familie. – The family has breakfast in the kitchen.
In der Küche bereitet man das Essen vor. – You prepare food in the kitchen.
In der Küche kocht man. – You cook in the kitchen.
Baden, unter die Dusche gehen, waschen
Im Badezimmer badet man. – You bathe in the bathroom.
Im Badezimmer geht man unter die Dusche. – You take a shower in the bathroom.
Im Badezimmer wäscht man sich das Gesicht und die Hände. – You wash your face and hands in the bathroom.
Waschen, trocknen
Im Keller wäscht man die Wäsche in der Waschmaschine. – You wash clothes in the washing machine in the basement.
Im Keller kann man die Wäsche trocknen. – You can dry the clothes in the basement.
Aufbewahren
In der Dachkammer kann man alte Kleidung und Möbel aufb ewahren. – You can store old clothing and furniture in the attic.

Bundespräsident auf Asien-Reise

B2 Leseverstehen

Das deutsch-chinesische Verhältnis wird in der Regel von beiden Seiten als „ausgezeichnet“ gelobt.
So strotzte auch der Besuch des Bundespräsidenten in der asiatischen Metropole vor gegenseitigen
Sympathie-Bekundungen. Man hatte Verständnis für einander und sprach dennoch kritische
Themen an — am Rande.
Der deutsche Bundespräsident hat zum Antritt seines Staatsbesuchs in Peking erklärt, dass er es
für eine Notwendigkeit der deutschen Politik hält, sich in Fragen der Menschenrechte immer wieder
zu erklären. Der Bundespräsident, der mit militärischen Ehren von dem chinesischen Staats- und
Parteichef in der Großen Halle des Volkes begrüßt wurde, habe in seinem mehr als einstündigen Gespräch mit seinem Amtskollegen diesen Standpunkt ausführlich erläutert, hieß es aus Delegationskreisen. Das Treffen zwischen den beiden Staatschefs wurde am gestrigen Abend zum Aufmacher der Abendnachrichten im Fernsehen.
Das Gespräch sei mit „viel gegenseitigem Respekt und ohne jedes Gefühl der Spannung geführt
worden“. Der Bundespräsident habe erklärt, dass gerade aufgrund der historischen Erfahrungen das
Bekenntnis für Menschenrechte für Deutschland wichtig sei. Vertrauen zwischen Staat und Bürger
entstehe nur dann, wenn die Bürger in die Menschenrechte vertrauen können. Er erinnerte an sein
Treffen mit Chinas Präsident bei dessen Staatsbesuch in Berlin. Dabei sei über die Defizite bei der
Umsetzung des von China in die Verfassung aufgenommenen Schutzes der Menschenrechte gesprochen worden.
Beide Präsidenten griffen ihre vergangene Woche noch spürbaren Unstimmigkeiten nicht
mehr auf. Peking hatte etwa auf eine Bundestagsresolution verärgert reagiert, die Chinas willkürliche
Hafturteile und Zwangsarbeit verurteilt hatte. Ebenfalls wies es deutsche Kritik an seiner
fragwürdigen Kredit- und Rohstoffpolitik gegenüber Afrika im Vorfeld des G-8-Gipfels zurück.
Der chinesische Staatsführer verteidigte ausführlich das starke Afrikainteresse seines Landes mit
dem Selbstverständnis, dass China sich als größtes Entwicklungsland der Welt zum Engagement
in einem Kontinent verpflichtet fühlt, der auch die größte Dichte an Entwicklungsländern ausweist.
Als weiteres Signal des Interesses Pekings, die Irritationen mit Berlin beiseite zu schieben, erklärte
sich Chinas Staatschef bereit, zusammen mit dem Bundespräsidenten die Schirmherrschaft über
die von Herbst an über drei Jahre geplanten Deutschlandwochen in fünf chinesischen Provinzen zu
übernehmen. Chinas Staatschef zeigt sich bemüht, mit allen neuen Führern Europas zu einem guten
Verhältnis zu kommen. Kurz vor dem Eintreffen des Bundespräsidenten hatte er in diesem Sinne mit dem französischen Präsidenten telefoniert. Das Telefongespräch bestimmte noch alle Schlagzeilen Chinas.
Im Mittelpunkt der Gespräche der beiden Präsidenten stand unmittelbar vor dem G-8-Gipfel die
Umweltpolitik. Beide Präsidenten wollen, dass ihre Länder in Fragen der Energieeffizienz und besserer Ressourcennutzung enger zusammenarbeiten. Der Bundespräsident, der seine viertägige Chinareise am Mittwoch mit einem Besuch bei einem deutschen Umweltprojekt in einem Armutsdorf in Yunnan begann, das über Sonnenkollektoren erstmals mit Strom versorgt wird, erlebte in Peking mit, mit welchen elementaren Umweltproblemen China noch zu kämpfen hat. Seine offizielle Begrüßung musste wegen einem heranziehenden Sandsturm in die Große Halle des Volkes verlegt werden. Am morgigen Samstag will er vor Studenten der Tongji-Universität in Shanghai reden. Schwerpunkt seiner Rede wird die Umweltpolitik sein.
Vor seinem Besuch in dem Reich der Mitte besuchte der Bundespräsident Vietnam. Es ist das
erste Mal, dass ein deutscher Bundespräsident das Land bereist, weshalb der deutsche Staatschef
von einem „längst überfälligen“ Besuch sprach. 1986 leitete die sozialistische Republik Vietnam eine
vorsichtige Öffnung gen Westen ein, ohne jedoch ihr Staatssystem über Bord zu werfen.

Für die Zukunft wünschen sich beide Länder einen Ausbau der Beziehungen vor allem in den Bereichen Bildung und Wirtschaft. Große Potenziale für deutsche Firmen sieht der Bundespräsident im Umweltbereich. Auch in Vietnam stellt sich die Frage, wie Wachstum und Umweltschutz verbunden werden können.
Auch wenn es dem Bundespräsidenten mit seinem Besuch vorrangig um den Ausbau der Beziehungen zwischen beiden Ländern geht, spricht er mit deutlichen Worten die überaus unbefriedigende Menschenrechtssituation an. Gerade wurden in Vietnam mehrere Menschen wegen kritischer Töne gegen das Regime zu mehrjährigen Haftstrafen und anschließendem Hausarrest verurteilt.
Seine Sorge über die Entwicklung teilte der Bundespräsident dem vietnamesischen Staatspräsidenten in einem Gespräch mit, mit dem er gleich nach seiner Ankunft in Hanoi zusammenkam.
(Die Welt; Süddeutsche Zeitung)

“Freundschaft, das ist wie Heimat”

B1-B2 Themen

Kirsten (46), die in ihrem Leben oft umgezogen ist, kann diesem Zitat von Tucholsky nur zustimmen. Sie ist Ärztin, verheiratet und hat drei Söhne. Sie wohnt seit vielen Jahren in Hannover, hat aber schon in Afrika, auf den Malediven, und in Amerika gelebt und gearbeitet. Kirsten berichtet, was Freundschaft für sie bedeutet und wie sie mit ihrem großen Freundeskreis in Kontakt bleibt.

Wie groß ist dein Freundeskreis?
“Mein Freundeskreis besteht aus, na – sagen wir: 40 Menschen.”
Wie viele davon gehören zu deinen guten und wie viele zu den besten Freundinnen?
“Beste Freundin gibt es nur eine, sehr gute Freunde und –innen das sind etwa 20 Menschen und der Rest sind gute Freunde.”

Was machst du gemeinsam mit deinen Freunden?
“Mit meiner besten Freundin telefoniere ich stundenlang, ab und zu trinken wir Tee zusammen oder kochen. Mit einigen meiner Freunde fahren wir ins Wochenende zum Wandern oder machen auch mal eine Städtetour. Diesen Sommer waren wir mit einer befreundeten Familie in Dänemark im Urlaub. Am schönsten sind für mich gemeinsame Treffen mit Freundinnen zum Reden, Lachen und Erlebnisse teilen. Mit einer Freundin laufe ich drei Mal in der Woche.”
Was bedeutet für dich “Freundschaft”?
“Für einander da sein. Ein Freund sagt mir auch mal eine Wahrheit, die ich nicht hören möchte, steht zu mir, wenn andere sich abwenden. Ein Freund ist jemand, dem ich vertrauen kann und dem ich auch meine Schwächen zeigen kann. Mit einem Freund kann ich lachen und weinen.”

Kirsten hat Thea, Marion und Gesine schon vor vielen Jahren auf der Insel Langeoog kennengelernt. Sie sind Kolleginnen: Alle vier sind von Beruf Ärztin und sie treffen sich jedes Jahr im Mai für eine Woche auf der Nordseeinsel, um an einem Seminar für Mediziner teilzunehmen.
Kann man mit Freunden alles besprechen, oder gibt es Themen, die man besser nicht anspricht?
“Mit meiner besten Freundin kann ich alles, wirklich alles, besprechen, ansonsten gibt es für mich für bestimmte Situationen „Experten“-Freunde. Zum Beispiel habe ich eine Freundin, die Lehrerin ist, und mit ihr bespreche ich Schulfragen, die meine Kinder betreffen.”
Hast du noch Freunde aus der Kindheit und Schulzeit?
“Ich habe eine Freundin, mit der ich seit der 5. Klasse in die Schule gegangen bin. Mit ihr treffe ich mich etwa zwei bis drei Mal im Jahr und es ist immer so, als ob wir dazwischen keine Pausen gehabt hätten.”
Hast du Freunde im Ausland?
“Wir haben sechs Monate in Charlottesville in Amerika gelebt und dort viele nette Menschen kennengelernt. Mit drei Familien halten wir seitdem regelmäßigen Kontakt und pflegen die Freundschaft trotz Zeitverschiebung und vielen Kilometern, die uns trennen. In Ellensburg (Washington State), wohnt Carin, die ich nun seit 30 Jahren kenne. Wir haben uns nur fünf Mal im Leben getroffen, aber sie ist ein sehr besonderer Mensch in meinem Leben.”
Was machst du, um mit deinen Freunden in Kontakt zu bleiben?
“Die Priorität für Freunde ist ganz weit oben, das heißt: ich nehme mir immer die Zeit für meine Freunde und bemühe mich, meine Freunde nicht aus den Augen zu verlieren. Das wichtigste Hilfsmittel ist das Telefon, aber auch Facebook, e-mails helfen, um in Kontakt zu bleiben. Ich könnte mir ein Leben ohne meine Freunde nicht vorstellen!”

Übungen

Was ist richtig? Kreuzen Sie an

1.Das Zitat von Tucholsky passt Kerstin, weil sie im Ausland gearbeitet und gelebt hat und die Freundschaft hoch schätzt 

2.Kerstin hat 40 beste Freunde 

3.Mit einigen Freunden reist sie gerne ins Ausland 

4.Kerstin hält für wichtig, wenn sie ihrem Freund vertrauen kann 

5.Mit einer Freundin bespricht sie die Fragen der Schulaufgaben, weil sie Kinder im gleichen Alter haben 

6.Kerstin hat den Kontakt mit ihren amerikanischen Freunden verloren

Ergänzen Sie die Sätze im Sinne des gelesenen Textes

1.Kerstin mag in ihrer Freizeit zusammen mit ihren Freunden ………………………

2.Freundschaft bedeutet für sie ……………………………………………………….

3.Für bestimmte Lebenssituationen hat sie ……………………………………………

4.Kerstin hat eine Schulfreundin, mit der sie …………………………………………

5.In Amerika hat Kerstin ……………………………………………………………..

6.Die wichtigsten Kommunikationsmittel mit den Freunden sind für Kerstin ………………………………………………………………………………………….

Geben Sie den Text in vereinfachter Form mit Hilfe folgender Stichwörter wieder
“Freundschaft, das ist wie Heimat” (Erich Kästner) – der Freundeskreis – gemeinsam mit Freunden etwas unternehmen – die Freundschaft bedeutet für mich …. – Gesprächsthemen mit Freunden – einen „Experten“-Freund für bestimmte Situationen haben – Freunde aus der Kindheit und Schulzeit – Freunde im Ausland – trotz Zeitverschiebung und vielen Kilometern die Freundschaft pflegen – besondere Menschen im Leben – sich Zeit für Freunde nehmen – die Freunde nicht aus den Augen verlieren – wichtige Kommunikationsmittel – Rolle der Freundschaft

Interviewen Sie Ihre Mitstudenten zu folgenden Fragen. Beantworten Sie anschließend die Fragen selbst

1.Wie groß ist dein Freundeskreis?

2.Kannst du leicht deine Freunde in gute und beste Freunde differenzieren?

3.Hast du Freunde für „bestimmte Zwecke“?

4.Hast du Freunde im Ausland?

Überlegen Sie sich, was folgende Thesen bzw. Begriffe bedeuten könnten. Versuchen Sie es mit eigenen Worten zu erklären
1. Freunde machen gute Laune
2. Durch Freunde wird man sicherer
3. Die Menschen, die uns lieben sind unser soziales Kapital
4. Freunde erkennt man in der Not
5. Freunde sind immer da, wenn sie uns brauchen
6. Lebensabschnittsfreund

A2 Leseverstehen

Paul Schönberg. Lebenslauf

1964 Mein Geburtsjahr. Guter Jahrgang. Es soll noch schlimmere Kinder gegeben haben.
1970 Der erste Schultag. Die Schule war eigentlich nie das Problem. Keine Schlägereien, wenige schlechte Noten, einige schlechte Lehrer. In der achten Klasse Chefredakteur der Schulzeitung, ab der zehnten Klasse lieber das Theater gespielt.
1983 Hinein ins süße Studentenleben. Politik und Romanistik in Heidelberg. Erst nach drei Jahren gemerkt, dass man damit nichts werden kann.
1986 Wechsel zur Volkswirtschaftslehre (womit man eigentlich auch nichts werden kann) und Berlin. Tolle Stadt.
1994 Der Ernst des Lebens beginnt mit vergeblicher Jobsuche. Nach einem Jahr die erste richtige Stelle als Wirtschaftsberater, hat Spaß gemacht.
Jetzt Fortbildung zum Spezialisten für das Internet. Ergebnis davon sind die Homepage und die Erkenntnis, dass dieses faszinierende Medium für mich ideal ist.

Übungen:

  1. Antworten Sie auf die Fragen

1.Ist es ein gewöhnlicher Lebenslauf? Wenn nicht, wie äußert sich das?

2.Sehen wir am Beispiel dieses Lebenslaufes, wie die Veränderungen in der Technikwelt das Leben eines Menschen bestimmen?

2. Verfassen Sie Ihren Lebenslauf in zwei Formen, offizieller und der nach dem Text

Man muss etwas tun für sein Glück

B1-B2 Themen + Aufgaben

Familie Behrens berichtet
Wir haben fünf Kinder. Drei davon kamen auf einen Streich. Als wir erfuhren, dass wir Dreilinge bekommen würden, waren wir überglücklich. Von Anfang an haben wir positiv gedacht. „Ach, du lieber Gott, wie soll das werden!“ – solche Gedanken kamen uns nicht in den Sinn. Gespannt und erwartungsvoll waren wir, haben viel überlegt und geplant, auch alles dafür getan, dass die Schwangerschaft gesund verlief. Als alle drei dann gesund und munter auf die Welt kamen, waren wir überglücklich.
Doch man muss sich nichts vormachen: Das Leben mit fünf Kindern ist enorm anstrengend. Wir schlafen nur selten eine Nacht durch. Morgens um sechs beginnt der Stress und abends um acht endet er. Die drei Kleinen sind jetzt fast drei Jahre alt und sehr mobil. Man muss ständig alle im Blick haben. Dazwischen Anna, unsere fünfjährige Tochter, und Hannes, unser achtjähriger Sohn. Beide wollen auch zu ihrem Recht kommen. Es war sehr schwierig, Hilfe von außen zu erhalten. Als Familie mit fünf Kindern haben wir schon jede Menge Absagen von Haushaltshilfen und Au-pair-Mädchen bekommen. Wir sind sozusagen unvermittelbar. Zum Glück greifen uns beide Großmütter kräftig unter die Arme.
Das Glück fällt nicht vom Himmel. Man muss schon einiges dafür tun. Für uns heißt es auch, eigene Wünsche eine Zeit lang zurück zu stellen. So ist es für uns zurzeit kaum möglich, abends zusammen wegzugehen. Nur weil wir das akzeptiert haben und dem Vergnügen nicht hinterher weinen, geht es uns gut. Wenn uns aber doch mal eine kurze Auszeit gegönnt wird, können wir sie umso mehr genießen. Neulich sind wir nach Berlin gefahren. Ganz ohne Kinder nur zu zweit. Dort waren wir in einem Musical und haben Freunde besucht. Es war fast so wie früher. Nein, besser. Weil es etwas Besonderes war. Man muss solche Glücksmomente genießen. Die gibt es natürlich auch mit Kindern. Wenn die Kleinen zufrieden vor sich hinspielen oder im Rudel spazieren gehen, dann sind wir Eltern besonders stolz.

Übungen:

Was ist richtig? Kreuzen Sie an.

1.Die Familie Behrens hat drei Kinder 

2.Die Eheleute freuten sich, als sie erfahren haben, dass sie Dreilinge bekommen

3.Bei der Schwangerschaft schon gab es manche Probleme 

4.Das Leben mit so vielen Kindern ist schwierig 

5.Die Kleinen sind jetzt sehr beweglich und die Eltern müssen ständig auf sie aufpassen 6.Als Familie mit vielen Kindern schrecken sie manchmal Haushaltshilfen und Au-pair-Mädchen ab Ihnen helfen beide Opas 

7.Wenn die Eltern jetzt Zeit für sich haben, freuen sie sich mehr als früher 

2.In welche Abschnitte würden Sie den Text gliedern? Geben Sie de Abschnitten die Namen

3. Was bedeuten folgende Ausdrücke im Textzusammenhang?

1.„Ach, du lieber Gott, wie soll das werden!“

2.Doch man muss sich nichts vormachen

3.Das Glück fällt nicht vom Himmel

4. Nehmen Sie Stellung zum Thema des Artikels. Was gehört für Sie zum Glück? Wählen Sie fünf Begriffe aus dem Kasten aus. Welche Wörter würden Sie noch ergänzen?

Reichtum Harmonie Gesundheit Auto Arbeit Freunde Haus
Naturgenuss Schönheit Lottogewinn Familie Karriere Liebe Frieden
Freiheit Hobbys Freude Entspannung Erfolg

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