Thema für TestDaF – Bildung

Bildung in Deutschland

1.1. Das Schulsystem der Bundesrepublik Deutschland
In Deutschland gehen die Kinder im Alter von 6 Jahren zur Schule. Es besteht
Schulpflicht vom 6. bis 18. Lebensjahr. Schulpflicht bedeutet, dass die Kinder und
Jugendlichen eine Schule besuchen müssen.
Vier Jahre lang besuchen alle Kinder die Grundschule. Danach können die Schüler
zwischen verschiedenen Schultypen wählen. Sie haben die Wahl zwischen
Hauptschule, Realschule, Gymnasium und Gesamtschule. Die Wahl der schule hängt
von den Interessen und Fähigkeiten der Schüler ab. Die Kinder treffen die Wahl
natürlich nicht allein, sondern zusammen mit ihren Eltern und Lehrern. Nach der
Hauptschule bzw. der Realschule folgt der Besuch der Berufsschule.
Das Schulsystem ist Sache der Länder, d.h. die einzelnen Bundesländer entscheiden
selbständig über ihre Schulen. Aber die Länder arbeiten zusammen, um die
Einheitlichkeit des Schulsystem in der Bundesrepublik zu gewährleisten.

1.2. Allgemeinbildung und Berufsausbildung
In den allgemeinbildenden Schulen erwirbt man das Wissen, das Menschen dieses
Kulturkreises brauchen. Es umfasst die Kenntnis der eigenen
Sprache, fremdsprachliche Kenntnisse, Kenntnisse in Mathematik und in den
Naturwissenschaften, in Geschichte, Sozialkunde, Religion, Literatur,
Philosophie, Kunst und Musik. Das Fach Sport dient der körperlichen
Ertüchtigung. Hauptschule, Realschule, Gymnasium und Gesamtschule sind
allgemeinbildende Schulen. Diese Schulen vermitteln kein spezielles Fachwissen, aber sie bereiten für bestimmte Berufsziele vor.

Die Kinder, die die Hauptschule besuchen, erlernen danach meist einen praktischen
Beruf. Sie lassen sich zum Facharbeiter ausbilden oder erlernen ein Handwerk. Sie
machen eine Lehre in einem Betrieb und besuchen daneben die Berufsschule. Man
nennt diese Ausbildung das duale System.

Die Realschule bildet Schüler aus, die einen Beruf in der Verwaltung, im Büro oder in
der Bank anstreben. Auch die Schüler mit Realschulabschluss müssen die
Berufsschule besuchen, während sie einen Beruf erlernen.
Das Gymnasium führt zum Abitur. Das Abitur ist die Voraussetzung für ein Studium
an einer Universität.


1.3. Das Hochschulstudium in Deutschland
In Deutschland gibt es eine große Zahl von Studentinnen und Studenten. In manchen Fächern gibt es mehr Studienbewerberinnen und Studienbewerber als Studienplätze. Daher hat man eine Zulassungsbeschränkung eingeführt, den so genannten Numerus Clausus. Wenn man in den Numerus-klausus-Fächern einen Studienplatz erhalten will, braucht man sehr gute Abiturnoten, oder man muss längere Zeit warten.
Im Allgemeinen muss man an deutschen Hochschulen keine Studiengebühren bezahlen. Das Geld, das die Studierenden zum Leben brauchen, bekommen sie von ihren Eltern, oder sie verdienen es selbst. Zahlreiche Studierende arbeiten in den Ferien oder sogar während des Semesters. Bedürftige Studierende können Hilfe vom Staat bekommen. Sie erhalten ein Darlehen, das so genannte Bafög. Dieses Geld müssen sie nach dem Studium, wenn sie eine Arbeit haben, zurückzahlen.

Weil die Studienzeiten in Deutschland zu lang sind, will man jetzt Regelstudienzeiten einführen. Dann müssen die Studierenden in der Regel innerhalb einer bestimmten Zeit ihr Studium abschließen.

Probleme zwischen Eltern und Kindern

B1 – B2 Themen + Aufgaben

Bestimmt gibt es manchmal Streit zwischen euch und euren Eltern. Das passiert dann, wenn ihr böse zu euren Eltern seid, oder wenn eure Eltern böse zu euch sind. Sicher kennt ihr alle solche Situationen aus eurer Familie. Aber es ist nicht schlimm, wenn Kinder und Eltern manchmal Streit mitein¬ander haben.
Wichtig ist, dass ihr nach einem Streit wieder nett zu euren Eltern seid, und dass eure Eltern auch nett zu euch sind. Es ist normal, dass man über Probleme spricht, und dass es dabei manchmal auch zu einem Streit kommt. Vor allem wenn Kinder noch sehr klein sind, sind sie für die Eltern an manchen Tagen sehr anstrengend. Ganz kleine Kinder schreien und weinen viel und die Eltern müs¬sen sich den ganzen Tag um sie kümmern. Ständig wollen die Kinder etwas haben – Essen, Trinken oder ihre Spiel¬sachen. Da werden die Eltern schon mal ungeduldig oder sind ein bisschen böse mit ihrem Kind. Sobald die Kinder in den Kindergarten gehen oder in die Schule, wird das Verhältnis aber entspannter. Denn dann haben die Eltern wieder mehr Zeit. Für Probleme und Streit sorgt in vielen Familien dann wieder die Zeit der Pubertät. Diese beginnt bei vielen Kindern mit etwa zwölf Jahren und endet vier oder fünf Jahre später. Die Pubertät ist die Zeit, in der Kinder langsam zu Erwachsenen werden. Das Aussehen verändert sich und auch die Persönlichkeit. Viele Jugendliche sind in dieser Phase sehr frech zu ihren Eltern und provozieren Streit. Manche Eltern sind dann richtig verzweifelt und den¬ken: „Was machen wir nur mit diesem Kind?“ In der Pubertät beginnen die Jugendlichen auch mehr Verantwor¬tung für ihr eigenes Leben zu über¬nehmen. Viele machen erste Erfah¬rungen mit der Liebe. Auch das sorgt manchmal für Streit mit den Eltern.
Die Liebe der Eltern ist für Kinder aber in jeder Phase des Lebens sehr wichtig – auch wenn es Probleme gibt. Ohne die Liebe der Eltern kann kein Kind lernen, was Liebe bedeutet.

Übungen:

1.Füllen Sie die Lücken in den Sätzen

1.Aber es ist nicht……………., wenn Kinder und Eltern manchmal …………..mitein¬ander haben.

2.Wichtig ist, dass ihr nach einem Streit wieder …………zu euren Eltern seid.

3.……………….wenn Kinder noch sehr klein sind, sind sie für die Eltern an manchen Tagen sehr………………………..

4.Für Probleme und Streit sorgt in vielen Familien dann wieder die Zeit der …………

2. Trennen Sie die Wörter und setzen Sie die Satzzeichen

1.diepubertätistdiezeitinderkinderlangsamzuerwachsenenwerden.

2.dasaussehenverändertsichundauchdiepersönlichkeit.

3.vielemachenersteerfah¬rungenmitderliebe.

4.ohnedieliebederelternkannkeinkindlernenwasliebebedeutet.

3.  Wie sind folgende Aussagen im Text ausgedrückt?

1.Sobald die Kinder in den Kindergarten gehen oder in die Schule, wird die Beziehung entspannter.

2.In der Pubertät beginnen die Jugendlichen auch mehr Verantwor¬tung für ihr eigenes Leben auf sich zu nehmen.

3.Auch das führt manchmal zum Streit mit den Eltern.

4.Die Liebe der Eltern ist für Kinder aber in jeder Etappe des Lebens sehr wichtig – auch wenn es Probleme gibt.

5.Ganz kleine Kinder schreien und weinen viel und die Eltern müssen den ganzen Tag für sie sorgen.

4. Antworten Sie auf die Fragen zum Text

1.Ist es so schlimm, wenn die Eltern und Kinder Streit haben?

2.Wann gibt es besonders oft Streit?

3.Wann haben die Eltern endlich mehr Zeit für sich?

4.Wann setzt die zweite Phase der häufigen Konflikte ein?

5.Warum gibt es in der Pubertät oft Streit?

6.Ist die Liebe der Eltern für Kinder wichtig?

7.Haben Sie ein entspanntes Verhältnis mit Ihren Eltern? Wann genau, hatten Sie sehr oft Streit? Stimmt es, was im Text steht?

Wortschatz – Berufe

Niveau A1-A2

As men and women enter their career fi elds, they become known by a term that
identifi es what they do for a living: a lawyer, an engineer, a tailor, and so on. In
English, we avoid identifying a specifi c gender with a specifi c occupation. When
someone calls a restaurant employee a server, we don’t know whether that person
is male or female. Th is is true of many English words: a teacher, a doctor, a salesperson,
and so on.
But German is diff erent. Th e makeup of the language makes it necessary to
identify the gender of people in their professions. It is quite common to add the
suffi x -in to a masculine noun for a profession in order to identify a female in the
same profession. Let’s look at a few:

der Arbeiter – die Arbeiterin – laborer, worker
der Arzt die – Ärztin – physician
der Bauer – die Bäuerin – farmer
der Briefträger – die Briefträgerin – mail carrier
der Bürgermeister – die Bürgermeisterin – mayor
der Dolmetscher – die Dolmetscherin – interpreter
der Fotograf – die Fotografin – photographer
der Gärtner – die Gärtnerin – gardener
der Kanzler – die Kanzlerin – chancellor
der Lehrer – die Lehrerin – teacher
der Makler – die Maklerin – real estate agent
der Mechaniker – die Mechanikerin – mechanic
der Professor – die Professorin – professor
der Richter – die Richterin – judge
der Sänger – die Sängerin – singer
der Schaffner – die Schaffnerin – conductor
der Schauspieler – die Schauspielerin – actor
der Taxifahrer – die Taxifahrerin – taxi driver
der Verkäufer – die Verkäuferin – salesperson

When you ask what someone’s occupation is, you say:
Was machen Sie berufl ich? – What is your occupation?
or
Was sind Sie von Beruf?

You reply:
Ich bin Taxifahrer. I’m a taxi driver.
or
Ich bin Richterin. I’m a judge.

Notice that you don’t need an indefi nite article (ein, eine) in the German response.
Each of these occupations has specifi c tasks. If you say that “someone is treating a patient,”
you must be talking about a physician, not an actor. Let’s look at the specifi c actions of each of
these professions:

Was tut ein Arbeiter? – What does a laborer (worker) do?
Ein Arbeiter arbeitet in einer Fabrik. – A laborer works in a factory.
Ein Arbeiter ist ein Handwerker und macht Zimmerhandwerk oder Tischlerhandwerk. – A worker is a tradesman and does carpentry or builds furniture.
Was tut eine Ärztin? – What does a physician do?
Eine Ärztin behandelt kranke Leute. – A physician treats sick people.
Eine Ärztin heilt Menschen von einer Krankheit. – A physician heals people of a disease.

Was tut ein Bauer? – What does a farmer do?
Ein Bauer pfl anzt Gemüse und Getreide. – A farmer plants vegetables and grain.
Ein Bauer pfl egt das Vieh. – A farmer tends the livestock.
Was tut eine Brieft rägerin? – What does a mail carrier do?
Eine Brieft rägerin sortiert die Post. – A mail carrier sorts the mail.
Eine Brieft rägerin bringt Briefe. – A mail carrier brings letters.
Was tut ein Bürgermeister? – What does a mayor due?
Ein Bürgermeister leitet die städtische Verwaltung. – A mayor heads the city administration.

Ein Bürgermeister vertritt die Einwohner einer Stadt. – A mayor represents the citizens of a city.
Was tut eine Dolmetscherin? – What does an interpreter do?
Eine Dolmetscherin übersetzt Sprachen. – An interpreter translates languages.
Eine Dolmetscherin kann mehr als eine Sprache sprechen. – An interpreter can speak more than one language.

Was tut ein Fotograf? – What does a photographer do?
Ein Fotograf fotografi ert Menschen und Landschaften. – A photographer photographs people and
landscapes.
Ein Fotograf entwickelt Filme. – A photographer develops fi lm.
Was tut eine Gärtnerin? – What does a gardener do?
Eine Gärtnerin pflegt einen Garten. – A gardener tends a garden.
Eine Gärtnerin pfl anzt Blumen. – A gardener plants fl owers.
Was tut ein Kanzler? – What does a chancellor do?
Ein Kanzler vertritt das Land. – A chancellor represents the country.
Ein Kanzler trifft sich mit anderen Staatsoberhäuptern. – A chancellor meets with other heads of state.
Was tut eine Lehrerin? – What does a teacher do?
Eine Lehrerin arbeitet in einer Schule. – A teacher works in a school.

Eine Lehrerin lehrt Lesen, Schreiben und Rechnen. – A teacher teaches reading, writing, and
arithmetic.
Was tut ein Makler? – What does a real estate agent do?
Ein Makler vermittelt jemandem eine Wohnung. – A real estate agent fi nds someone an
apartment.
Ein Makler verkauft Häuser. – A real estate agent sells houses.
Was tut eine Mechanikerin? – What does a mechanic do?
Eine Mechanikerin arbeitet in einer Werkstatt. – A mechanic works in a repair shop.
Eine Mechanikerin repariert Autos. – A mechanic repairs cars.
Was tut ein Professor? – What does a professor do?
Ein Professor unterrichtet an einer Universität. – A professor teaches at a university.
Ein Professor hält Vorlesungen. – A professor gives lectures.
Was tut eine Richterin? – What does a judge do?
Eine Richterin entscheidet einen Fall. – A judge decides a case.
Eine Richterin verurteilt Verbrecher. – A judge sentences criminals.
Was tut ein Sänger? – What does a singer do?
Ein Sänger singt Lieder. – A singer sings songs.
Ein Sänger begleitet sich auf dem Klavier. – A singer accompanies himself on the piano.
Was tut eine Schaff nerin? – What does a conductor do?
Eine Schaff nerin arbeitet bei der Eisenbahn. – A conductor works for the railroad.
Eine Schaff nerin kontrolliert die Fahrkarten. – A conductor checks the tickets.
Was tut ein Schauspieler? – What does an actor do?
Ein Schauspieler spielt eine Rolle auf der Bühne. – An actor plays a role on the stage.
Ein Schauspieler spielt in einem Film mit. – An actor performs in a movie.
Was tut eine Taxifahrerin? – What does a taxi driver do?
Eine Taxifahrerin fährt ein Taxi. – A taxi driver drives a taxi.
Eine Taxifahrerin fährt Fahrgäste zum Flughafen. – A taxi driver drives passengers to the
airport.
Was tut ein Verkäufer? – What does a salesperson do?
Ein Verkäufer arbeitet in einem Kaufh aus. – A salesperson works in a department store.
Ein Verkäufer berät Kunden und verkauft verschiedene Sachen. – A salesperson advises customers and sells various things.

An der Arbeit
As people in their various occupations carry out their daily functions, they use a variety of materials
and tools. Let’s look at some of them:

der Arbeiter, die Arbeiterin
die Schaufel – shovel
der Pinsel – paintbrush
die Axt – axe
der Arzt, die Ärztin
das Thermometer – thermometer
das Heilmittel, die Medizin – medicine
die Spritze – injection
der Bauer, die Bäuerin
der Traktor – tractor
die Ernte – harvest
der Stall, die Scheune – barn
der Briefträger, die Briefträgerin
die Ansichtskarte – picture postcard
die Postkarte – postcard
das Paket – package
der Bürgermeister, die Bürgermeisterin
das Rathaus – city hall
das Gesetz – law
die Polizei – police
der Dolmetscher, die Dolmetscherin
das Wörterbuch – dictionary
die Fremdsprache – foreign language
die Übersetzung – translation
der Fotograf, die Fotografin
der Fotoapparat – camera
die Aufnahme – snapshot
das Dia – slide
der Gärtner, die Gärtnerin
der Spaten – spade
die Samen – seeds
das Blumenbeet – flower bed
der Kanzler, die Kanzlerin
das Grundgesetz – constitution
die Regierung – government
die Wahl – election
der Lehrer, die Lehrerin
das Lehrbuch – textbook
die Prüfung – test
das Klassenzimmer classroom
der Makler, die Maklerin
das Mietshaus – apartment building
die Hypothek – mortgage
die Anzahlung – down payment

der Mechaniker, die Mechanikerin
der Hammer – hammer
der Schraubenzieher – screwdriver
die Zange – pliers
der Professor, die Professorin
der Hörsaal – lecture hall, auditorium
die Forschung – research
das Examen – exam
der Richter, die Richterin
das Gericht – court
der Angeklagte – defendant
das Urteil – judgment
der Sänger, die Sängerin
die Musik – music
die Stimme – voice
das Konzert – concert
der Schaffner, die Schaffnerin
die Straßenbahn – streetcar
die U-Bahn – subway
die Haltestelle – stop
der Schauspieler, die Schauspielerin
das Theater – theater
die Vorstellung – performance
der Beifall – applause
der Taxifahrer, die Taxifahrerin
der Verkehr – traffic
die Adresse, die Anschrift – address
das Trinkgeld – tip
der Verkäufer, die Verkäuferin
der Ausverkauf – sale
die Quittung – receipt
die Registrierkasse – cash register

Redemittel zum Telefonieren

ein Telefongespräch annehmen

Breitenbach KG, Vertriebsabteilung, Gottfried Schmitt am Apparat.
Breitenbach AG, Zentrale. Guten Tag.

sich als Anrufer vorstellen

Guten Tag. Mein Name ist Werner Graf, von der Firma Hunzinger.
Energos GmbH, Werner Graf. Guten Tag.

sich den Namen wiederholen lassen,

Könnten Sie Ihren Namen noch einmal wiederholen, die Verbindung ist sehr schlecht.
Könnten Sie mir Ihren Namen bitte buchstabieren?

den Namen wiederholen/ buchstabieren

Graf, Werner Graf. („G“ wie „Gustav“, „R“ wie „Richard“, „A“ wie „Anton“, „F“ wie „Friedrich“)

nach dem Anliegen fragen

Was kann ich für Sie tun?
Mit wem möchten Sie sprechen?

eine Person am Telefon verlangen

Ich würde gerne Herrn/Frau Stirner sprechen.
Könnten/Würden Sie mich mit Herrn/Frau Stirner verbinden?

mit dem Gesprächspartner verbinden

Einen Augenblick, ich verbinde.
Bleiben Sie bitte dran / am Apparat.

für die Vermittlung danken

Vielen Dank.
Herzlichen Dank (für Ihre Bemühungen).

Ein vermitteltes Gespräch entgegennehmen

{ ja, bitte stellen Sie jetzt Herrn Graf durch.}
Hier Stirner –Guten Morgen, Herr Graf.

Schön, dass Sie anrufen . – Worum geht es? – Was haben Sie auf dem Herzen.

Wie geht es Ihnen? Wir haben ja schon lange nicht mehr miteinander gesprochen.
Vielen Dank für Ihren Anruf/Rückruf.

das Gespräch mit der vermittelten Person beginnen

Graf hier, Guten Morgen, Frau Stirner.
Danke, gut. Ich wollte mich danach erkundigen, ob/wie ..
Ich rufe an wegen des Problems mit ….
Haben Sie meine SMS erhalten?
Es geht um Folgendes: …

Ergebnisse des Gesprächs bestätigen und geplante Schritte nennen

Stimmt. / Genau.
Ich schicke Ihnen meine Gesprächsnotizen später auch noch mal per Fax.
Ich kümmere mich gleich darum.
Ich prüfe das und melde mich dann wieder bei Ihnen.

Ergebnisse des Gesprächs festhalten

Ich fasse zusammen:
Verbleiben wir also folgendermaßen: …
Also, ich habe mir jetzt notiert: …
Wir können also festhalten: …

das Gespräch beenden (Angerufener)

Gern geschehen. Falls Sie noch weitere
Fragen haben, rufen Sie bitte wieder an!
Auf Wiederhören.

das Gespräch beenden (Anrufer)

Ich danke Ihnen herzlich für die Informationen. Sie haben mir sehr geholfen.
Vielen Dank und auf Wiederhören.

Quelle:

http://www.wirtschaftsdeutsch.de

Deutsch TestDaF und C1 Wortschatz


abbringen – abbringen, bringt ab, brachte ab, abgebracht (Perfekt mit haben)
jemanden überreden, etwas nicht zu tun. jemandem etwas ausreden.
Der Studienberater hat mich davon abgebracht, Englisch zu studieren. Deshalb studiere ich jetzt Deutsch.

abhalten (1) – abhalten, hält ab, hielt ab, abgehalten (Perfekt mit haben)
in Händen Gehaltenes von jemandem, sich oder etwas weg-, entfernt halten
Der Augenarzt hat ihr einige Vorschläge gegeben, z.B. die Zeitung beim Lesen weiter abzuhalten.

abhalten (2) – abhalten, hält ab, hielt ab, abgehalten (Perfekt mit haben)
nicht herankommen oder eindringen lassen; abwehren; von etwas zurückhalten; an etwas hindern
Diese Scheibe kann den Wind abhalten.
Seine Frau hielt ihn davon ab, noch mehr zu trinken.

abhalten (3) – abhalten, hält ab, hielt ab, abgehalten (Perfekt mit haben)
eine Veranstaltung, Zusammenkunft durchführen
Der Professor wird nächsten Mittwoch in Köln eine Versammlung abhalten.

Ablauf (1) – der Ablauf, die Abläufe
Die Reihenfolge von etwas
Die kleine Pause, die den reibungslosen Ablauf des Tages durchbricht, ist gar kein Zeitverlust
Memo: meist chronologisch

Ablauf (2) – der Ablauf, die Abläufe
Die Art und Weise, wie ein Geschehen oder eine Handlung verläuft
Durch den Einsatz von mehr Sicherheitspersonal soll der reibungslose Ablauf der Verhandlungen gewährleistet werden.

Ablauf (3) – der Ablauf
Das Ende einer Frist
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden keine Bewerbungen mehr angenommen.
Memo: ohne Plural

abmachen (1) – abmachen, macht ab, machte ab, abgemacht (Perfekt mit haben)
vereinbaren, festlegen
Wir haben abgemacht, dass wir heute ins Kino gehen.

abmachen (2) – abmachen, macht ab, machte ab, abgemacht (Perfekt mit haben)
bewirken, dass etwas nicht mehr da ist, wo es angebracht war
Alle Plakate müssen möglichst schnell abgemacht werden.
entfernen

abmelden (sich) – abmelden (sich), meldet sich ab, meldete sich ab, sich abgemeldet (Perfekt mit haben, refl.)
Bescheid geben, dass man nicht mehr an einem Kurs oder einer Veranstaltung teilnehmen will

Dieser Student hat sich leider von unserem Seminar abgemeldet. (mit »von«)
Dieser Student hat sich leider von unserem Seminar abgemeldet.

abnehmen – abnehmen, nimmt ab, nahm ab, abgenommen (Perfekt mit haben)

1.von einer Stelle fort-, herunternehmen 2. an Körpergewicht verlieren

2.Nach dem Unfall war sein Zustand so schlecht, dass ihm sein Bein schließlich abgenommen werden musste.

3.Mit Sport, viel Bewegung und einer strengen Diät hat sie in der letzten Zeit sehr abgenommen.

abraten – abraten, rät ab, riet ab, abgeraten (Perfekt mit haben)
empfehlen, etwas nicht zu tun
Sie riet ihm davon ab, allein dorthin zu gehen. (mit »von«)
Ich wollte ein billiges Plagiat kaufen, aber mein Freund riet mir davon ab. (mit Dativ)
Sie riet ihm davon ab, allein dorthin zu gehen.

abrücken – abrücken, rückt ab, rückte ab, abgerückt (Perfekt mit sein)
sich lossagen, die eigene Meinung ändern
Die Regierung rückt von ihrem Ziel auf keinen Fall ab. (mit »von«)
Die Fußballmannschaft wollte nicht von ihrer Devise abrücken.
Die Regierung rückt von ihrem Ziel auf keinen Fall ab.

abschließen (1) – abschließen, schließt ab, schloss ab, abgeschlossen (Perfekt mit haben)
sich mit jemandem über etwas einigen oder etwas unterschreiben und in Kraft setzen ≈ vereinbaren (durch Vertrag o. Ä.)
Haben Sie als Ersatz für den gekündigten Vertrag einen neuen Vertrag bei ihrem alten Anbieter abgeschlossen?

abschließen (2) – abschließen, schließt ab, schloss ab, abgeschlossen (Perfekt mit haben)
einen Raum o. Ä. mit einem Schlüssel versperren, zuschließen
Das Zimmer, die Wohnung, den Schrank mit einem Schlüssel abschließen.
Ich schließe die Tür ab, wenn ich das Haus verlasse.

abschließen (3) – abschließen, schließt ab, schloss ab, abgeschlossen (Perfekt mit haben)
beenden, zum Abschluss bringen, zu Ende führen Nachdem er den Roman abgeschlossen hatte, schickte er das Manuskript an den Verlag.

absetzen (1) – absetzen, setzt ab, setzte ab, abgesetzt (Perfekt mit haben)
Etwas, was jemand auf dem Kopf, auf der Nase trägt, abnehmen, herunternehmen
Die Kinder des Waldkindergartens in Ebstorf können bald die Mützen absetzen.
Denn ist die rosarote Brille erst mal abgesetzt, ist die Realität oft grau.

absetzen (2) – absetzen, setzt ab, setzte ab, abgesetzt (Perfekt mit haben)
Wirtschaft: Etwas in großer Menge oder Zahl verkaufen Die Firma kann ihre Produkte nicht mehr absetzen und steht deshalb kurz vor dem Bankrott.

absetzen (3) – absetzen, setzt ab, setzte ab, abgesetzt (Perfekt mit haben, refl.)
den Abstand zu Konkurrenten vergrößern, im positiven Sinne
Durch den Sieg konnte sich der Tabellenführer noch weiter vom Mittelfeld absetzen. (mit »von«)
Kein Team konnte sich mit mehr als zwei Punkten absetzen
Memo: meistens beim Sport

abtreten (1) – abtreten, tritt ab, trat ab, abgetreten (Perfekt mit haben)
einer anderen Person etwas überlassen
Während des Urlaubs werden meine Rechte meinen Geschäftspartnern abgetreten. (mit Dativ)
Wenn man etwas publizieren will, muss man normalerweise die Rechte an den Verlag abtreten. (mit »an«)

abtreten (2) – abtreten, tritt ab, trat ab, abgetreten (Perfekt mit haben)
den Schmutz durch Treten entfernen
Meine Mutter hat immer darauf geachtet, dass ich die Schuhe gründlich abtrete.

abtreten (3) – abtreten, tritt ab, trat ab, abgetreten (Perfekt mit haben)
durch häufiges Begehen oder Laufen abnutzen
Der Teppich im Erdgeschoß wird mit den Jahren ganz abgetreten.

abziehen (1) – abziehen, zieht ab, zog ab, abgezogen (Perfekt mit haben)
von, aus etwas ziehend entfernen, weg-, herunter-, herausziehen; (besonders eine Kopfbedeckung) abnehmen, ablegen.
Sie hat einen Ring vom Finger abgezogen. Er zieht die Mütze ab, obwohl es kalt ist.

abziehen (2) – abziehen, zieht ab, zog ab, abgezogen (Perfekt mit haben)
von einer Luftströmung weggetragen werden; wegziehen.
Das Wetter wird heute schön, denn der Nebel zieht ab.

abziehen (3) – abziehen, zieht ab, zog ab, abgezogen (Perfekt mit haben)
durch Subtraktion wegnehmen, subtrahieren.
Die Schüler haben im Mathematikunterricht die Aufgabe bekommen, 20 von 100 abzuziehen.

abziehen (4) – abziehen, zieht ab, zog ab, abgezogen (Perfekt mit haben)
weglocken, entziehen.
Das Geräusch zieht seine Aufmerksamkeit ab.

Allegorie – die Allegorie, die Allegorien die Darstellung einer abstrakten Idee in konkreten Figuren.
Eine blinde Frau mit einer Waage in der Hand ist eine Allegorie der Gerechtigkeit.

anbringen (1) – anbringen, bringt an, brachte an, angebracht (Perfekt mit haben)
herbringen, herbeibringen
Sieh mal, was unser Hund da wieder angebracht hat! Memo: umgangssprachlich; oft mit einem Ausdruck der Überraschung oder mit negativer Konnotation

anbringen (2) – anbringen, bringt an, brachte an, angebracht (Perfekt mit haben)
etwas an etwas befestigen, z.B. einen Zettel an einem schwarzen Brett.
Der Zettel, auf dem ein Gebrauchtwagen angeboten wird, wurde gestern am schwarzen Brett angebracht.

anbringen (3) – anbringen, bringt an, brachte an, angebracht (Perfekt mit haben)
etwas verkaufen können, einen Käufer für etwas finden
Sie konnte ihr altes Auto noch anbringen.
Memo: meist mit (nicht) können

anhalten (1) – anhalten, hält an, hielt an, angehalten (Perfekt mit haben)
stoppen; stehen bleiben, zum Stillstand kommen;
Mit angehaltenem Atem sahen sie sich um. Das Auto hielt vor dem Haus an.

anhalten (2) – anhalten, hält an, hielt an, angehalten (Perfekt mit haben)
andauern, fortdauern
Seine gute Laune hält an.

anhalten (3) – anhalten, hält an, hielt an, angehalten (Perfekt mit haben, refl.)
sich an etwas festhalten, sich stützen
Halten Sie sich bitte im Zug nicht am Fenster an!

anmelden (sich) – anmelden (sich), meldet sich an, meldete sich an, sich angemeldet (Perfekt mit haben, refl.)
sich für die Teilnahme ein einem Kurs oder an einer Veranstaltung registrieren lassen
Ich möchte mich gerne für den Kurs anmelden. (mit »für«)
Der Kurs, zu dem ich mich angemeldet habe, findet am Donnerstag statt. (mit »zu«)
Wenn Sie an unserem Kurs teilnehmen möchten, können Sie sich ab 15. Dezember in unserem Büro anmelden.
Gestern habe ich mich für einen neuen Sprachkurs angemeldet.

Anmeldung – die Anmeldung, die Anmeldungen
der Vorgang, bei dem man sich für die Teilnahme an einem Kurs oder einer Veranstaltung registrieren lässt Die Anmeldung zu den Ferienkursen ist vom 15.12.2012 bis zum 31.01.2013 möglich.

Annahme – die Annahme, die Annahmen
etwas, das man als erwiesen annimmt, ohne zu wissen, ob es wahr oder richtig ist. Das Experiment ist gescheitert, weil es auf einer falschen Annahme beruhte.

annehmen (1) – annehmen, nimmt an, nahm an, angenommen (Perfekt mit haben)
mit etwas einverstanden sein, etwas Neues akzeptieren Die Bevölkerung hat die neue Einrichtung noch nicht angenommen.

annehmen (2) – annehmen, nimmt an, nahm an, angenommen (Perfekt mit haben)
seine Zustimmung zu einem Vorschlag oder Antrag geben
Mein Antrag auf ein Stipendium wurde einstimmig angenommen.

annehmen (3) – annehmen, nimmt an, nahm an, angenommen (Perfekt mit haben)
vermuten, meinen, glauben
Er nahm an, das Problem lösen zu können.

anschreiben – anschreiben, schreibt an, schrieb an, angeschrieben (Perfekt mit haben)
etwas auf eine Tafel schreiben, so dass die Kursteilnehmer es sehen können
Die Lehrerin schreibt das neue Thema an der Tafel an.

ansetzen (1) – ansetzen, setzt an, setzte an, angesetzt (Perfekt mit haben)
die Zutaten, die man zu etwas benötigt, mischen und dann stehen lassen, damit sich die Konsistenz oder der Geschmack verändert
Ich habe die Suppe mit Wodka angesetzt. Der ist neutraler als Wein im Geschmack.
Der Sauerteig wurde mit Mehl und Wasser im Verhältnis 1:1 angesetzt.

ansetzen (2) – ansetzen, setzt an, setzte an, angesetzt (Perfekt mit haben)
etwas an etwas fügen und daran festmachen
Die Ärmel werden ans Unterkleid angesetzt.

antreten (1) – antreten, tritt an, trat an, angetreten (Perfekt mit haben)
mit etwas (Reise, Fahrt, Heimweg) beginnen
In 2 Monaten habe ich Urlaub und möchte endlich die Reise nach Italien antreten.
Memo: mit Nomen wie z.B. „Reise“, „Fahrt“, „Heimweg“

antreten (2) – antreten, tritt an, trat an, angetreten
irgendwo pflichtgemäß (zu etwas) erscheinen
Nach 2 Wochen Urlaub muss ich meinen Dienst antreten. (Perfekt mit „haben“)
Nach 2 Wochen Urlaub muss ich zum Dienst antreten. (Perfekt mit „sein“)

antreten (3) – antreten, tritt an, trat an, angetreten (Perfekt mit haben)
etw. (Erbe, Nachfolge) übernehmen
Ich werde die Erbschaft antreten, denn mein Onkel hat das in seinem Testament gewünscht.
Memo: mit Nomen wie „Erbschaft“, „Nachfolge“

antreten (4) – antreten, tritt an, trat an, angetreten (Perfekt mit sein)
sich zum Wettkampf stellen (Sport)
Heute um 22 Uhr tritt unsere Nationalmannschaft gegen Deutschland an.

aufhalten (1) – aufhalten, hält auf, hielt auf, aufgehalten (Perfekt mit haben)
für eine Weile daran hindern, weiterzugelangen; nicht weitergehen lassen
Ein guter Reiter kann scheuende Pferde gut aufhalten. Er allein kann solche Katastrophe nicht aufhalten.

aufhalten (2) – aufhalten, hält auf, hielt auf, aufgehalten (Perfekt mit haben, refl.)
bei jemandem, irgendwo vorübergehend leben
Er hat sich während der Reise bei einem Freund aufgehalten.

aufhalten (3) – aufhalten, hält auf, hielt auf, aufgehalten (Perfekt mit haben)
für einen anderen öffnen und geöffnet halten
Halten Sie bitte das Netz auf, damit ich die Kartoffeln hineinschütten kann.

Aufklärung – die Aufklärung
der Säkularisierungsprozess, der in Europa nach dem 16. Jh. einsetzt
Die Aufklärung hat der Französischen Revolution des 18. Jahrhunderts den Weg bereitet.

aufnehmen (1) – aufnehmen, nimmt auf, nahm auf, hat aufgenommen (Perfekt mit haben)
empfangen; bei sich unterbringen, beherbergen
Wir wurden von unseren Bekannten sehr freundlich aufgenommen.

aufnehmen (2) – aufnehmen, nimmt auf, nahm auf, aufgenommen (Perfekt mit haben)
mit etwas beginnen
Um seine Tätigkeit als Arzt wieder aufzunehmen, muss er zurück nach Frankfurt fahren.
Memo: mit Nomen wie Arbeit, Betrieb, Tätigkeit

aufsetzen – aufsetzen, setzt auf, setzte auf, aufgesetzt (Perfekt mit haben)
an eine bestimmte Position am eigenen Körper bringen Um das lesen zu können, muss ich meine Brille aufsetzen.

auftreten (1) – auftreten, tritt auf, trat auf, aufgetreten (Perfekt mit sein)
den Fuß aufsetzen
Sie kann mit dem verletzten Fuß nicht auftreten.

auftreten (2) – auftreten, tritt auf, trat auf, aufgetreten (Perfekt mit sein)
in einem Film oder Theaterstück eine bestimmte Rolle spielen; ein Konzert geben
Heute wird ein bekannter Sänger auftreten.

auftreten (3) – auftreten, tritt auf, trat auf, aufgetreten (Perfekt mit sein) sich in bestimmter Art benehmen, in einer besonderen Eigenschaft in Erscheinung treten
Er tritt als Chef sehr selbsbewusst auf. Er tritt als Chef sehr selbsbewusst auf.
Memo: als … auftreten (z.B. als Sachverständiger, Zeuge, Käufer, Vermittler)

auftreten (4) – auftreten, tritt auf, trat auf, aufgetreten (Perfekt mit sein)
plötzlich da sein, auftauchen
Alle Probleme sind bei mir auf einmal aufgetreten.

Aufwand – der Aufwand
alles, was verwendet wird, um ein Ziel zu erreichen oder um einen Plan zu realisieren
Der exakte Aufwand eines Algorithmus kann normalerweise nur sehr schwer allgemein als Funktion der Eingabegröße angegeben werden.

aufziehen (1) – aufziehen, zieht auf, zog auf, aufgezogen (Perfekt mit haben)
nach oben ziehen und dann befestigen
Die Fahne wird zum Fest aufgezogen.
Memo: nur mit „Fahne“, „Flagge“, „Segel“

aufziehen (2) – aufziehen, zieht auf, zog auf, aufgezogen (Perfekt mit haben)
ziehend öffnen; durch Herausziehen öffnen.
Er hat die Schublade aufgezogen, um den Bleistift herauszuholen.
Er zieht die Vorhänge auf, um das Fenster zu öffnen.

aufziehen (3) – aufziehen, zieht auf, zog auf, aufgezogen (Perfekt mit haben)
großziehen (Kinder), züchten (Tiere, Pflanzen).
Er möchte ein fremdes Kind wie sein eigenes aufziehen.

aushalten (1) – aushalten, hält aus, hielt aus, ausgehalten (Perfekt mit haben)
unter Kontrolle halten, ertragen
Er hält die Schmerzen aus und benimmt sich wie normal, damit seine Mama sich keine Sorgen um ihn macht.

aushalten (2) – aushalten, hält aus, hielt aus, ausgehalten (Perfekt mit haben)
irgendwo unter bestimmten, schwierigen Umständen bleiben
Sie hatte bei ihm bis zum Tod ausgehalten.

auslaufen (1) – auslaufen, läuft aus, lief aus, ausgelaufen (Perfekt mit sein)
zu Ende gehen; sich seinem Ende nähern; die Gültigkeit verlieren.
Der Mietvertrag läuft bald aus.
Memo: Es gibt viele Bedeutungen

auslaufen (2) – auslaufen, läuft aus, lief aus, ausgelaufen (Perfekt mit sein)
aus einem Gefäß herausfließen; durch Herauslaufen der Flüssigkeit leer werden
Das Benzin ist aus dem Tank ausgelaufen.

auslaufen (3) – auslaufen, läuft aus, lief aus, ausgelaufen (Perfekt mit sein) Den Hafen verlassen, in See stechen.
Das Schiff ist gestern nach Hamburg ausgelaufen.

ausmachen (1) – ausmachen, macht aus, machte aus, ausgemacht (Perfekt mit haben)
vereinbaren, verabreden
Wir mussten einen Treffpunkt ausmachen, um unsere Präsentation vorzubereiten.

ausmachen (2) – ausmachen, macht aus, machte aus, ausgemacht (Perfekt mit haben)
betragen; als Preis, Menge o. Ä. haben, ergeben
Die Gesamtsumme unserer Ausgaben hat 100 Euro ausgemacht.

ausmachen (3) – ausmachen, macht aus, machte aus, ausgemacht (Perfekt mit haben)
der Inhalt von etwas sein; ausfüllen
Die Sorge für ihre Familie macht ihr Leben aus.

ausnehmen – ausnehmen, nimmt aus, nahm aus, ausgenommen (Perfekt mit haben)
ein geschlachtetes oder erlegtes Tier von den Eingeweiden befreien
Man kann einen gefangenen Fisch leicht ausnehmen.

aussetzen (1) – aussetzen, setzt aus, setzte aus, ausgesetzt (Perfekt mit haben)
Wegbringen und sich selbst überlassen. Irgendwohin bringen und dort zurücklassen, ohne sich weiter darum zu kümmern
Auch die Mitarbeiter des Tierheimes sind entsetzt. Am Sonntag wurde eine kleine Perserkatze direkt vor der Tür ihres Gebäudes ausgesetzt.
Ein Hund und eine Katze sind auf einem Parkplatz in Sachsen-Anhalt bei Eiseskälte ausgesetzt worden.
Memo: im negativen Sinne: ein Kind oder Haustier; im positiven Sinne: ein Wildtier

aussetzen (2) – aussetzen, setzt aus, setzte aus, ausgesetzt (Perfekt mit haben)
etwas für kurze Zeit unterbrechen, für kurze Zeit nicht weitermachen
Wir haben beim Würfelspiel eine Runde ausgesetzt Wenn ich meine Diät nur eine Woche aussetzen muss, werde ich mindestens ein paar Kilo zunehmen.

austreten (1) – austreten, tritt aus, trat aus, ausgetreten (Perfekt mit haben)
etwas durch Treten löschen
Treten Sie bitte Ihre Zigarette aus, wenn Sie reinkommen.

austreten (2) – austreten, tritt aus, trat aus, ausgetreten (Perfekt mit sein)
aus einer Institution freiwillig ausscheiden; die Mitgliedschaft beenden
Nach vielen Enttäuschungen bin ich aus der Partei ausgetreten.

austreten (3) – austreten, tritt aus, trat aus, ausgetreten einen Raum verlassen, um seine Notdurft zu verrichten Frau Lindner, darf ich mal austreten?
Memo: nur im Infinitiv gebräuchlich

austreten (4) – austreten, tritt aus, trat aus, ausgetreten (Perfekt mit sein)
nach außen, ins Freie gelangen (für Gase oder Flüssigkeiten, die normalerweise nicht ins Freie gelangen sollen)
In den oberen Räumen war Gas ausgetreten.

austreten (5) – austreten, tritt aus, trat aus, ausgetreten (Perfekt mit haben)
Schuhe durch häufige Verwendung weit und bequem machen und dabei etwas abnutzen
Nach 3 Wochen habe ich meine neue Schuhe endlich ausgetreten.

Autonomie – die Autonomie, die Autonomien
Unabhängigkeit, Selbstständigkeit
Die Autonomie der Universitäten muss garantiert werden.

Fortsetzung folgt

A1 Themen – Meine Familie

Ich heiße Nikolai Orlow. Meine Eltern leben in einem Dorf bei Poltawa.
Mein Vater ist Agronom. Meine Mutter ist Lehrerin. Ich habe Geschwister, einen Bruder
und eine Schwester. Mein Bruder ist Offizier, er ist gleichzeitig Fernstudent an der Charkower Universität. Seine Frau ist Ingenieurin. Sie leben in Gorlowka. Meine Schwester Nina ist auch verheiratet. Ihr Mann ist Dekan am Institut für Fremdsprachen.

Er ist Professor und hält auch Vorlesungen. Sie haben einen Jungen von 5 Jahren.
Er geht in den Kindergarten. Nina arbeitet in der Mittelschule, sie ist Deutschlehrerin.
Sie hat ihren Beruf sehr gern. Nina leistet viel gesellschaftliche Arbeit.
Sie leitet einen dramatischen Zirkel. Ich besuche Nina ziemlich oft.
Ich habe ihren Jungen sehr gern. Ich verbringe meine Ferien bei meinen
Eltern auf dem Lande. Meine Geschwister fahren auch ein — zweimal im Jahr dorthin.
Wir helfen unseren Eltern bei der Arbeit. Im Sommer gibt es dort immer viel zu tun.

Fragen zum Text

1.Wo leben die Eltern von Nikolai Orlow?

2.Was sind die Eltern von Beruf?

3.Was können Sie über die Familie des Bruders von Nikolai erzählen?

4.Was ist Nikolais Schwester von Beruf?

5.Wo verbringt Nikolai seine Ferien?

Hören A1 – A2 – Unser Familienbild

Das ist unser Familienbild. In der Mitte sitzen meine Großeltern. Sie sind schon seit 50 Jahren verheiratet. Links ist meine Großmutter. Sie heißt Anneliese, sie ist 69 Jahre alt. Meine Oma ist sehr gutherzig und rüstig. Sie führt den Haushalt. Ich liebe sie und helfe ihr. Mein Großvater heißt Bernhard. Er ist 72 Jahre alt. Er fischt gern. Meine Großeltern sind schon Rentner.
Das sind meine Eltern. Mein Vater heißt Klaus, er ist 45 Jahre alt. Der Vater ist Mechaniker, er ist sportlich, immer hilfsbereit und verantwortungsvoll. Sein Hobby ist sein Auto. Meine Mutter heißt Gabriela. Sie ist 42 Jahre alt und ist als Verkäuferin tätig. Sie arbeitet in einem Supermarkt.
Meine Mutti ist immer gut gelaunt, intelligent und humorvoll. Sie interessiert sich für Literatur und Musik. Das ist mein Bruder. Sein Name ist Markus. Er ist 22 Jahre alt. Markus ist schon Student. Er will einmal Ingenieur werden. Er ist sehr begabt. Markus spielt Gitarre und reist
oft. Er hat viele Freunde. Und das bin ich. Ich heiße Karina. Ich bin 16 Jahre alt. Ich
bin noch Schülerin. Ich bin immer lustig, aber manchmal unartig. Ich höre gern Musik, tanze und lese Bücher. Und wer ist unten rechts? Das ist unser Liebling. Er heißt Wespe. Wespe ist unser Hund. Der Hund ist noch sehr jung. Er ist so lebhaft und fit. Unsere Familie ist sehr freundlich und das ist sehr wichtig für mich.

Text als Audio

Wortschatz – Die Familie

Niveau A1-A2

Th e German extended family consists of a variety of people, both young and old,
just like any other family. Naturally, the basic family unit is made up of parents
and their children. But beyond that small circle is a large group of relatives who
aff ect family life to some degree: the extended family. Let’s look at the German
vocabulary that describes a typical family. First, we’ll meet the oldest members of
the family:

die Urgroßeltern – great-grandparents
der Urgroßvater – great-grandfather
die Urgroßmutter – great-grandmother
die Großeltern – grandparents
der Großvater – grandfather
die Großmutter – grandmother
der Schwiegervater – father-in-law
die Schwiegermutter – mother-in-law
der Senior – senior citizen (male)
die Seniorin – senior citizen (female)

Sometimes the grandparents are called by more aff ectionate names:
der Opa – grandpa
die Oma – grandma

Th e word groß is also used as a prefi x for other members of the family who
are more than a generation apart:

der Großonkel – great-uncle
die Großtante – great-aunt
der Großneffe – great-nephew
die Großnichte – great-niece
der Großenkel – great-grandson
die Großenkelin – great-granddaughter

Parents and their children are the hub of family life. Th ey each have a specific name:
die Eltern – parents
der Vater – father
die Mutter – mother

Just like the grandparents, sometimes the parents are called by more aff ectionate

der Vati – daddy
die Mutti – mommy
der Papa – dad
die Mama – mom

Th e children have diff erent names depending on their relationship to other members of the
family:

das Kind – child
das Baby – baby
der Sohn – son
die Tochter – daughter
die Geschwister – brothers and sisters, siblings
der Bruder – brother
die Schwester – sister
der Schwiegersohn – son-in-law
die Schwiegertochter – daughter-in-law
der Enkel – grandson
die Enkelin – granddaughter

Th e word Gebrüder is a collective noun meaning brothers. It is no longer used to talk about
a group of brothers in general. But it still functions in company names:
Die Gebrüder Keller – Th e Keller Brothers

When two people combine their families into one, the word Stief is used as a prefix:
der Stiefvater – stepfather
die Stiefmutter – stepmother
die Stiefkinder – stepchildren
der Stiefsohn – stepson
die Stieft ochter – stepdaughter
die Stiefgeschwister – stepbrothers and sisters
der Stiefbruder – stepbrother
die Stiefschwester – stepsister

Th e families of the brothers and sisters of one’s parents make up another segment of the
family structure:

die Verwandten – relatives
der Onkel – uncle
die Tante – aunt
der Schwager – brother-in-law
die Schwägerin – sister-in-law
der Neffe – nephew
die Nichte – niece
der Vetter, der Cousin – cousin (male)
die Kusine, die Cousine – cousin (female)

Let’s look at how these family names can be used in some sentences:
Kennen Sie meinen Großvater? – Do you know my grandfather?
Kennen Sie meine Mutter? – Do you know my mother?
Kennen Sie meinen Schwager? – Do you know my brother-in-law?
Kennen Sie meine Nichte? – Do you know my niece?
Seine Eltern wohnen jetzt in Berlin. – His parents live in Berlin now.
Seine Geschwister wohnen jetzt in Berlin. – His siblings live in Berlin now.
Sein Onkel wohnt jetzt in Berlin. – His uncle lives in Berlin now.
Seine Schwester wohnt jetzt in Berlin. – His sister lives in Berlin now.
Wie alt ist ihr Sohn? – How old is her son?
Wie alt sind ihre Kinder? – How old are her children?
Wie alt ist ihr Neff e? – How old is her nephew?
Wie alt ist ihre Schwägerin? – How old is her sister-in-law?

variety of adjectives can be used to describe family members. Here are several useful
antonyms:

jung – young
alt – old
schön or hübsch – pretty, nice or handsome, beautiful
hässlich – ugly
groß – big
klein – little
dumm – stupid
klug – smart
gesund – healthy, well
krank – sick

Th e adjectives for young and old are oft en used in the comparative or superlative to show the
relationship of age between siblings or relatives:

mein jüngerer Bruder – my younger brother
meine jüngste Schwester – my youngest sister
ihr älterer Onkel – her older uncle
ihre älteste Tante – her oldest aunt

Let’s look at how the adjectives can be used in some sentences:
Ist sein Bruder dumm oder klug? – Is his brother stupid or smart?
Ist sein Bruder groß oder klein? – Is his brother big or little?
Ist sein Bruder gesund oder krank? – Is his brother healthy or sick?
Ist sein Bruder jung oder alt? – Is his brother young or old?
Meine Nichte war sehr schön. – My niece was very pretty.
Meine Nichte war sehr jung. – My niece was very young.
Meine Nichte war sehr hübsch. – My niece was very beautiful.
Meine Nichte war sehr krank. – My niece was very sick.
Seine älteste Schwester arbeitet in Bonn. – His oldest sister works in Bonn.
Seine jüngere Schwester arbeitet in Bonn. – His younger sister works in Bonn.
Seine kluge Schwester arbeitet in Bonn. – His smart sister works in Bonn.
Seine schöne Schwester arbeitet in Bonn. – His pretty sister works in Bonn.

A1 Themen – Meine Biographie

Ich heiße Alla Petrowa. Ich bin Ukrainerin. Ich wurde am 5. Mai 1977 in Poltawa
geboren. Vor zwei Jahren zog unsere Familie nach Charkiw um, wo ich jetzt mit
meinen Elternwohne. Mein Vater ist Arzt, er arbeitet im Krankenhaus.
Meine Mutter ist Hausfrau. Unsere Familie besteht aus fünf
Personen.Ich habe eine jüngere Schwester und einen
Bruder. Sie sind Schüler. Ljusja geht in die 5. Klasse, Borys — in
die 9. Klasse. Unsere Familie ist sehr freundlich.
Im Mai habe ich die Schule absolviert. Ich hatte nur gute Noten in der Schule
und lernte mit großem Interesse. Ich nahm auch am gesellschaftlichen
Leben aktiv teil. Literatur war mein Lieblingsfach.
Mein Literaturlehrer war ein gebildeter Mann.
Er lehrte uns, russische Klassiker verstehen,die Sprache und den Stil
schätzen. Er machte uns mit modernen Autoren
bekannt, half die Geschichte und das moderne Leben besser zu verstehen.

Er ermunterte mich Literaturlehrerin zu werden. In diesem Jahr habe ich die Schule absolviert
und mich an der philologischen Fakultät der Hochschule beworben.
Ich hoffe sehr, dass mein Traum in Erfüllung geht und ich studieren kann.

Fragen zum Text

1.Wann und wo wurde Alla Petrowa geboren?

2.Wo wohnt Alla jetzt?

3.Wie groß ist ihre Familie?

4.Wie erinnert sich Alla an die Schule?

5.Was für einen Traum hat das Mädchen?

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