B1 Hörtraining #1

Hallo liebe Studenten!
Ich lese euch langsam und deutlich den Text vor und ihr bemüht euch diesen Text zu verstehen, aber nicht mit zu lesen.

Ein Pilot muss mitten in der Wüste notlanden. Plötzlich hört er eine kristallklare, zarte Stimme.

Es gibt einige besondere Vokabel in unserem Text, die ich euch jetzt erklären möchte. Wir beginnen.
Du willst sicher wissen, was „notlanden“ bedeutet. Wenn ein Flugzeug in der Luft einen Motorschaden hat, kann der Pilot nicht mehr weiterfliegen. Er muss notlanden. Er muss sehr rasch einen Landeplatz finden und versuchen bei der Landung zu überleben.
Du hörst jetzt zu dem Text verschiedene Fragen.
Mache nach jeder Frage eine Pause und antworte rasch.
Zwei-drei Wörter genügen als Antwort. Antworte immer laut.
Es macht nichts, wenn du anfangs nicht antworten kannst oder eine falsche Antwort gibst.
Du sollst die Fragen immer wieder hören.
Deine Antworten werden immer schneller und besser werden.
Denke nicht an Grammatik, rede einfach so, wie du fühlst.

Ein Pilot muss mitten in der Wüste notlanden. Plötzlich hört er eine kristallklare, zarte Stimme.

1.Wer muss mitten in der Wüste notlanden?

Ein Pilot. Ein Pilot muss mitten in der Wüste notlanden. Mitten in der Wüste muss ein Pilot notlanden. Er muss eine Notlandung machen.

2. Muss ein Seemann mitten in der Wüste notlanden?

Nein. Kein Seemann. Kein Seemann muss mitten in der Wüste notlanden. Ein Seemann muss nicht mitten in der Wüste notlanden. Ein Pilot muss mitten in der Wüste notlanden.

3. Muss ein Pilot oder ein Seemann mitten in der Wüste notlanden?

Ein Pilot. Ein Pilot muss mitten in der Wüste notlanden.

4. Was muss ein Pilot mitten in der Wüsste machen?

Notlanden. Er muss mitten in der Wüste notlanden. Der Pilot landet in Not mitten in der Wüste. Er macht eine Notlandung.

5. Wie landet der Pilot mitten in der Wüste?

Der Pilot landet in Not. Er muss eine Notlandung machen.

6. Landet der Pilot gut oder in Not?

Der Pilot landet nicht gut, er muss notlanden.

7. Wo muss der Pilot notlanden? Mitten in der Wüste.

Der Pilot muss mitten in der Wüste notlanden.

8. Muss der Pilot mitten in der Stadt notlanden?

Nein, nicht mitten in der Stadt. Er muss nicht mitten in der Stadt notlanden. Der Pilot muss mitten in der Wüste notlanden.

9. Landet der Pilot am Rand der Wüste?

Nein, nicht am Rand der Wüste. Der Pilot landet mitten in der Wüste.

10. Landet der Pilot am Rand der Wüste oder landet der Pilot mitten in der Wüste?

Der Pilot landet nicht am Rand der Wüste. Er landet mitten in der Wüste.

TestDaF – Hörverstehen – Teil 3

Hinweise zum Hörtext 3

Prüfungsziel

Im Hörtext 3 sollen Sie zeigen, dass Sie komplexen Ausführungen zu einem wissenschaftlichen Thema folgen und Kurzantworten zu zentralen Fragen des Textes geben können. Hörtext 3 ist der längste Hörtext, er dauert ca. 5 Minuten (580–620 Wörter) und wird zweimal gehört. Er behandelt immer ein wissenschaftliches Thema. Der Text wird als Interview eines Journalisten mit einem Experten oder als Fachvortrag präsentiert. Manchmal wird der Vortrag durch eine kurze Moderation eingeführt.

Im Modellsatz 03 erklärt z. B. eine Forscherin in einem Vortrag, welche alternativen Energien in Island eingesetzt werden und welche Schwierigkeiten es dabei gibt. Sie finden den Text als schriftliche Version und als Audiodatei auf der Webseite von HV3.

Aufbau und Aufgabenstellung

Die Situation wird erklärt, die Gesprächsteilnehmer, bzw. der Vortragender wird vorgestellt und das Thema angegeben. Dadurch können Sie erste Hinweise auf den Inhalt des Textes erhalten.

Sie hören einen kurzen Vortrag von Frau Prof. Baumann über Energieversorgung in Island.

Dann folgt dieser Anleitungstext, der immer gleich bleibt:

Sie hören dieses Interview zweimal.

Lesen Sie jetzt die Aufgaben 19–25.

Hören Sie nun den Text ein erstes Mal.

Beantworten Sie beim Hören die Fragen 19–25 in Stichworten.

Einleitungstext als MP3-Audio

19. Welche Vorteile hat Island nach Prof. Baumann im Vergleich zu anderen Ländern?
Nennen Sie zwei. _______________________________

20. Wie kann man nach Prof. Baumann von der vulkanischen Aktivität im Inneren der Erde profitieren? ___________________________________________

21. Welche beiden Bereiche sind heute noch vom Öl abhängig? __________________

22. Was wurde im Versuchsprojekt 2003 mit dem neuen Treibstoff getestet? ____________

23. Was ist das Problem bei der Herstellung des neuen Treibstoffes? ______________

24. Was erhofft Prof. Baumann sich, wenn der Modellversuch in Island erfolgreich ist? __________________________

25. Weshalb ist es schwierig, den neuen Treibstoff in der Schifffahrt einzusetzen? ______________

Interview als MP3-Audio

Antworten

19. Zwei Vorteile nennen: nur wenige Einwohner und viele natürliche Energievorräte / wenig Einwohner und Benutzung natürlicher Energie / (knapp) 300.000 Einwohner und Wasserkraft / (knapp) 300.000 Einwohner und vulkanische Aktivität

20. (Erdwärme) für die Stromerzeugung und zum Heizen nutzen / Nebeneffekt Erdwärme nutzen / man kann Erdwärme nutzen / Energie für Heizung nutzen / für Stromerzeugung nutzen

21. der Verkehrssektor und die Fischereiwirtschaft

22. Wasserstoff als Energieträger / (drei) Wasserstoff-Busse (in einem Testlauf) / (3) Busse fahren mit Wasserstof

23. (Herstellung von Wasserstoff ist) energieintensiv / man benötigt viel Strom / (Wasserstoffherstellung ist) teuer

24. dass der Wasserstoffantrieb danach auch auf das europä- ische Festland kommt / dieses Modell in Europa zu verbreiten / dass Wasserstoff in ganz Europa genutzt wird / könnte für andere Länder ein Modell sein, z. B. für Deutschland

25. an Bord muss ziemlich viel Wasserstoff gespeichert werden / Sicherheitsfragen (spielen eine Rolle) / Schiffe kommen nicht jeden Tag in Hafen

Quelle:

testdaf.de (Modelltest 3)

TestDaF – Hörverstehen – Teil 2

Hinweise zum Hörtext 2
Prüfungsziel

In Hörtext 2 sollen Sie zeigen, dass Sie wichtige Informationen aus dem Text erfassen bzw. herausfiltern und mit den vorliegenden Aussagen vergleichen können. Es geht um studienbezogene und allgemeinwissenschaftliche Themen.

Aufbau und Aufgabenstellung

Die Situation wird erklärt und die Gesprächsteilnehmer (drei bis vier Personen) werden vorgestellt. Dadurch erhalten Sie erste Hinweise auf den Inhalt des Hörtextes:

Sie hören ein Interview mit drei Gesprächsteilnehmern über Auswahlverfahren von Studienbewerbern an der Hochschule.

Dann folgt dieser Anleitungstext, der im Prinzip immer gleich bleibt:

Sie hören dieses Interview einmal.

Lesen Sie jetzt die Aufgaben 9 – 18.

Hören Sie nun den Text.

Entscheiden Sie beim Hören, welche Aussagen richtig oder falsch sind.

Markieren Sie die passende Antwort.

Im Heft sehen Sie dann den Titel des Hörtextes, der Ihnen gleichfalls Hinweise auf den Inhalt gibt:

Auswahlverfahren an der Hochschule

Darunter steht ein Beispiel, das mit (0) gekennzeichnet ist. Es zeigt Ihnen, wie Sie antworten sollen: wenn die Aussage richtig ist, dann machen Sie ein Kreuz bei „Richtig“. Wenn nicht, dann kommt das Kreuz zu „Falsch

Beispiel

Zu Hörtext 2 gehören zehn Aussagen. Sie lesen zunächst alle Aussagen durch, dafür haben Sie eine Minute und 25 Sekunden Zeit. Überlegen Sie, welche Wörter in jeder Aussage am wichtigsten sind und achten Sie beim Hören besonders darauf. Sie können die Wörter auch im Aufgabenheft unterstreichen. Die Aussagen folgen dem Textverlauf. 

9. Jonas Hübner hat sein Medizinstudium vor Kurzem begonnen. R F

10. Jonas Hübner empfand die Atmosphäre im Auswahlgespräch als angenehm. R F

11. Herr Kolb berichtet, dass mehrere Kandidaten zusammen in einem Gruppengespräch geprüft werden. R F

12. Bewerber werden zum Beispiel gefragt, wie sie sich ihr Studium vorstellen. R F

13. Es wird auch bewertet, wie gut ein Kandidat seine Gedanken formulieren kann. R F

14. Jonas Hübner interessiert sich schon seit seiner Kindheit für den Arztberuf. R F

15. Jonas Hübner findet das Auswahlverfahren insgesamt sehr objektiv. R F

16. Jonas Hübner findet es schwierig, durch ein Auswahlgespräch einen Studienplatz zu bekommen. R F

17. Herr Kolb glaubt, dass die Prüfer sich bei der Beurteilung eines Kandidaten meistens einig sind. R F

18. Herr Kolb hält den Aufwand zur Durchführung der Auswahlgespräche für relativ gering. R F

Einleitungstext als MP3-Audio
Interview als MP3-Audio
Antworten

Quelle:

testdaf.de (Modelltest 3)

TestDaF – Hörverstehen – Teil 1

Hörtext 1

In Hörtext 1 sollen Sie zeigen, dass Sie Kommunikationssituationen im Hochschulalltag bewältigen können. Hörtext 1 ist der einfachste der drei Hörtexte und auch der kürzeste, mit einer Dauer von ca. zwei Minuten (350–400 Wörter).

Aufbau und Aufgabenstellung

Die Situation wird erklärt und die zwei Gesprächsteilnehmer (es sind immer zwei) werden vorgestellt. Dadurch erhalten Sie erste Hinweise auf den Inhalt des Hörtextes:

Sie sind in der Universität und sitzen vor dem Sprechzimmer Ihrer Professorin. Sie hören ein Gespräch zwischen der Professorin und einem Studierenden.

Dann folgt dieser Anleitungstext, der immer gleich bleibt:

Sie hören dieses Gespräch einmal.

Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 – 8.

Hören Sie nun den Text.

Schreiben Sie beim Hören die Antworten auf die Fragen 1–8.

Notieren Sie Stichwörter.

0 ) Weshalb geht der Student zur Professorin in die Sprechstunde?

Möchte Information über Zwischenprüfung

1Welches Fach studiert der Student? __________________
2Weshalb möchte der Student die Zwischenprüfung etwas früher ablegen?
_____________________________________________
3Was muss der Student für einen der vier Scheine tun? ______________________
4Wofür hat der Student bereits eine Anmeldung? _______________________________
5 Welcher Sprachkurs fehlt dem Studenten noch? ______________________________
6 Wie läuft die Zwischenprüfung ab? ____________________________________________
7 Was ist der erste Schritt bei der Anmeldung zur Prüfung? _______________________
8 Was muss der Student tun, wenn er die Prüfungszulassung erhalten hat?
__________________________________________________________________
Einleitungstext als MP3-Audio
Das Gespräch als MP3-Audio 

Antworten

1.Kunstgeschichte / Geschichte der Kunst / Kunst-Geschichte

2) möchte mehr Zeit im Hauptstudium / braucht später Zeit für ein Praktikum / später mehr Zeit haben, z. B. für Auslandsaufenthalt

3. muss eine Projektarbeit machen / eine Projektarbeit / ein Projekt / Arbeit im Seminar vorstellen / Referat halten

4. (eine) Exkursion / drei Exkursionstage

5. Latein(-kurs)

6. Klausur und (30 Minuten) mündliche Prüfung / schriftliche und mündliche Prüfung / erst schriftlich, dann mündlich

7. einen Prüfer suchen / bei Prüfer anmelden / man muss zum Prüfer kommen / zum Prüfer gehen

8. (mit Prüfer) einen Prüfungstermin besprechen / mit Prüfer Termin verabreden

Quelle:

testdaf.de (Modelltest 1)


TestDaF Schriftlicher Ausdruck – Musterschreiben

Beispiel Text 1

Finanzierungsquellen, die von Studierenden 2006 in Anspruch genommen werden

Folgende Farbe steht vor der Struktur des Textes

1-  Einleitung (muss interessant sein und nicht so lang)

2-  Kurz Einleitung der Grafik

3- Grafik Beschreibung (Worum geht die Grafik, Quelle, woher stammt)

4- Eigene Meinung Begründen (Vorteile und Nachteile)

5-Situation im Heimatland (muss nicht so lang sein)

6- Zussamenfassung

Heutzutage ist die Ausbildung nicht mehr kostenlos. Deshalb benötigt man Geld, damit man studieren kann. Aber wie finanzieren die deutschen Studierenden ihr Studium?. Sollte der Staat den deutschen Studierenden helfen bei der Finanzierung des letztens Studienjahrs, so dass die Studierende sich besser auf ihr Studium konzentrieren und nicht mehr arbeiten müssen?.

Bevor ich auf diese Frage näher eingehe , sollen anhand der vorliegenden Grafik einige Fakten dazu aufgezeigt werden. Die Grafik informiert uns,wie die deutschen Studierenden ihr Studium finanzieren?. Die Daten stammen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung aus dem Jahr 2009. Die Angaben erfolgen in Prozent und beziehen sich auf das Jahr 2006. Es lässt sich der Grafik entnehmen, dass die meisten deutschen Studierenden ihr Studium mit der Hilfe der Eltern finanzieren. Aber zwei Drittel der deutsche Studierenden finanzieren ihr Studium mit Bäfog. In der Grafik kann man sehen ,dass immer noch sehr viele Studierende neben dem Studium arbeiten. Deswegen wird es zur Zeit diskutiert, ob der Staat das letzte Studienjahr finanzieren soll, so dass die Studierenden sich besser auf ihren Abschluss konzentrieren und nicht mehr neben dem Studium arbeiten müssen.

Meiner Meinung nach müssen die Studierenden vom Staat nicht nur am Ende des Studiums , sondern auch von Anfang an unterstützt werden. Es ist wahr, dass das letzte Studienjahr wichtig ist und in diesem Jahr tauchen viele Schwierigkeiten und Probleme bei den Studierenden auf und wenn der Staat nach dem Abschluss die Studiengebühren übernimmt, ist es eine große Hilfe für jeden Student, aber vielleicht sollte man auch bedenken, wie ein Student den letzte Semester erreichen kann, wenn er schon am Anfang des Studiums Schwierigkeiten hat, die Studiengebühren zu zahlen.

Ich bin der Meinung, dass ein Student , der nicht genug Geld hat, um sein Studium zu finanzieren gezwungen ist neben dem Studium zu arbeiten und wenn man neben dem Studium arbeitet, kann man sich manchmal nicht auf das Studium konzentrieren, weil die Zeit auf zwei verschiedenen Tätigkeit verteilt ist. Deshalb denke ich, wenn der Staat die Studierenden vom Anfang bis zum Ende ihres Studiums unterstützt und keine Studiengebühren mehr verlangt, dann ist es nicht mehr notwendig neben dem Studium zu arbeiten. Das hat zur Folge, dass sie sich besser auf das Studium konzentrieren können.

In meinem Heimatland , auf den Philippinen, ist die Situation ähnlich wie in Deutschland. Die meisten Studierenden bei uns arbeiten auch neben dem Studium, um ihr Studium zu finanzieren.

Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen , dass die Regierung in Deutschland mehr Wert auf das Studium der Bevölkerung legen sollte, weil das Studium sehr wichtig ist. Es ist der Schlüssel in einem erfolgreichen Land. Deshalb müssen alle Leute einen Zugang zur Hochschul-Ausbildung haben.

Quelle : internet (ohne Korrektur)

Kontakt mit uns:

testdafaz@gmail.com

ÖSD- B2 -Mündlicher Ausdruck

Aufgabe 1: Kontaktaufnahme

Situation: Sie reisen gerade in Ihre Heimatstadt / Ihr Heimatland und lernen dabei eine Person mit dem gleichen Reiseziel kennen. Beginnen Sie ein intensives Gespräch.

1.Erkundigen Sie sich nach dem Zweck und Ziel der Reise Ihres Gesprächspartners / Ihrer Gesprächspartnerin und überlegen Sie, ob und wie Sie der Person in Ihrer Heimatstadt behilflich sein könnten.

2.Überlegen Sie, ob Sie gemeinsam etwas unternehmen könnten, und wenn ja, was.

3.Beginnen Sie das Gespräch!

Kandidat: Entschuldigen Sie! Darf ich Sie kurz stören? Ich habe gesehen, dass Sie ein deutsches Buch lesen. Dieses Buch habe ich auf Ungarisch schon gelesen.

Prüfer: Wirklich?

Kandidat: Ja, ja. Ein sehr gutes Buch, glaube ich. Sie kommen aus Deutschland?

Prüfer: Ja, aus Hamburg. Also, jetzt komme eben ich aus Budapest, aber eigentlich bin ich aus Hamburg.

Kandidat: Und Sie fahren auch nach Szeged?

Prüfer: Genau.

Kandidat: Darf ich fragen, was Sie in Szeged machen? Ich bin nämlich Szegediner.

Prüfer: Ich habe ein Arbeitsgespräch mit Kollegen aus Szeged. Ich arbeite bei einer deutschen Firma in Budapest und unsere Firma will neue Kontakte in Ungarn aufbauen.

Kandidat: Sie wohnen also hier in Ungarn?

Prüfer: Ja, in Budapest. Aber erst seit zwei Monaten und ich bleibe nur ein halbes Jahr.

Kandidat: Ach so. Und wie gefällt es Ihnen bei uns in Ungarn?

Prüfer: Budapest ist eine wunderschöne Stadt, aber ich bin leider so beschäftigt, dass ich sehr wenig Zeit habe, die Stadt so richtig kennen zu lernen.

Kandidat: Waren Sie schon in Szeged?

Prüfer: Nein, ich kenne nur Budapest. Und einen Tag habe ich in Pécs verbracht. Aber außerdem habe ich nicht viel von Ungarn gesehen.

Kandidat: Szeged ist eine sehr schöne Stadt. Ich lebe seit elf Jahren da. Ich habe hier Anglistik studiert und die Stadt gefällt mir immer noch sehr. Sie hat eine sehr freundschaftliche Atmosphäre.

Prüfer: Ja, ja, das habe ich auch von meinen Kollegen gehört. Ich bleibe jetzt zwei Tage. Vielleicht kann ich mal einen kurzen Spaziergang machen.

Kandidat: Wenn Sie möchten, können wir vielleicht zusammen einen kurzen Stadtrundgang machen. Ich kann Ihnen dann einiges über die Stadt erzählen.

Prüfer: Danke, das möchte ich gern machen. Und wissen Sie, was meine Kollegen in Budapest empfohlen haben: Ich soll unbedingt einmal eine Szegediner Fischsuppe essen.

Kandidat: Auf jeden Fall. Ich kann Ihnen gern das Restaurant mit der besten Fischsuppe in der Stadt zeigen.

Prüfer: Das wäre super nett von Ihnen. Aber leider kenne ich meinen Zeitplan noch nicht genau. Also, ich weiß nicht so richtig, wann ich frei habe. Wahrscheinlich erst in den Abendstunden.

Kandidat: Das passt. Abends bin ich in den nächsten zwei Tagen frei. Ich schlage vor, ich gebe Ihnen meine Telefonnummer und Sie rufen mich einfach an.

Prüfer: Perfekt. Danke.

Kandidat: Also, zunächst einmal stelle ich mich vor. Ich heiße Attila Máder.

Prüfer: Attila … Okay. Und ich heiße Erich. Erich Kargl.

Kandidat: Also, meine Nummer ist: 00 36 / 30 / ……..

Prüfer: Alles klar. Also, ich rufe Sie am Abend an und dann besprechen wir, wo wir uns treffen können.

Kandidat: Okay. Ich warte auf Ihren Anruf.

Aufgabe 2: Über ein Bild sprechen

1.Wählen Sie eines der drei Bilder aus und

2.begründen Sie, warum Sie sich für dieses Bild entschieden haben,

3.beschreiben Sie das Bild und

4.gehen Sie dann auf das Thema des Bildes ein: Was ist das Thema? Was sagt für Sie das Bild aus? Äußern Sie Ihre Meinung und Vermutung!

Also, ich sehe drei Bilder. Das erste Foto stellt eine Großstadt dar, eine Straße mit vielen Autos und modernen Hochhäusern. Vermutlich sind das Bürohäuser. Ich glaube, das Foto ist in den USA gemacht worden.

Auf dem zweiten Bild ist eine Frau zu sehen, die sich mit einem Delfin beschäftigt. Sie machen wahrscheinlich eine Show für das Publikum. Die Frau spielt mit dem Delfin und der Delfin scheint Spaß am Spiel zu haben.

Auf dem dritten Bild sehe ich ein Opernhaus oder ein Theatergebäude. Am Gebäude hängen Poster von bekannten Opernsängern.

Ich selbst höre keine Opern und kenne die Welt der Oper auch nicht besonders gut, Tiere interessieren mich auch nicht so sehr, deswegen würde ich am liebsten über das erste Foto sprechen.

Wie gesagt, auf dem Foto kann man eine amerikanische Großstadt, eine Metropole sehen. Die Autos sind groß, die Gebäude sehr modern mit viel Glas und Stahl. Für  mich handelt es sich auf diesem Foto um das Thema Großstadtleben. Da ich in einer kleineren Stadt wohne, beschäftige ich mich auch mit dem Gedanken, einmal in eine Großstadt zu ziehen.

Die Großstadt bietet viele Möglichkeiten, die man in einer Kleinstadt oder auf dem Land nicht hat. Es gibt viel mehr Unterhaltungs- und Arbeitsmöglichkeiten, es gibt gute Kliniken, Touristen, oft auch Universitäten. Das ganze Leben ist schneller und abwechslungsreicher. Man trifft viele unbekannte Menschen und da passiert immer etwas Neues.

Für junge Menschen ist es sehr wichtig, dass ihr Leben schnell und spannend ist und dass sie ihre Ziele verwirklichen können. In der Großstadt haben sie bessere Chancen darauf.

Auf dem Foto sieht man keine Menschen. Sie sitzen wahrscheinlich in ihren Autos oder arbeiten in den Bürohäusern. Das Großstadtleben ist anonym. In einer Kleinstadt kennt jeder jeden. Die Atmosphäre ist familiärer, man erlebt keine großen Überraschungen, keine Neuigkeiten. Doch das Leben ist auch viel sicherer.

Ich denke, das Foto zeigt eindeutig, dass man in der Stadt wenig Platz und Privatsphäre hat. Die großen Häuser stehen sicht nebeneinander. Dafür gibt es aber viele Menschen, überfüllte Straßen, Lärm und Hektik.

Das heißt, das Leben in einer Metropole hat natürlich auch Nachteile, trotzdem würde ich das Großstadtleben wegen der vielen Vorteile sehr gern ausprobieren.

Aufgabe 3: Diskussion

Situation: Sie und Ihr Gesprächspartner haben folgende Stellungnahmen zum Thema „Großfamilie“ gelesen und sollen darüber diskutieren. Sagen Sie zuerst Ihre Meinung und fragen Sie dann Ihren Gesprächspartner nach seiner Position. Diskutieren Sie und versuchen Sie, Ihren Gesprächspartner mit Argumenten zu überzeugen.

Ich glaube, die Kinder großer Familien sind glücklicher, denn sie haben jüngere Geschwister, mit denen man spielt und auf die man aufpasst.
Sie sind im hohen Alter nicht allein, sondern haben jemanden, dem man vertraut und den man um Rat sucht.
Kinder in Großfamilien lernen sehr viel schneller für sich selbst und andere zu sorgen, als Einzelkinder.
Darüber hinaus sitzen sie nicht unbedingt allein vor der Playstation, sondern haben immer jemanden, mit dem sie spielen oder auch ihre Sorgen teilen können.
Und Kinder können auch ganz, ganz viel voneinander lernen.

Natalja (18)

Ich möchte keine Großfamilie.
In Familien mit vielen Kindern herrschen oft finanzielle Probleme – und das selbst, wenn Vater oder Mutter einen sehr guten Verdienst haben.
Wenn viele Geschwister da sind, bekommt jedes Kind weniger Aufmerksamkeit von den Eltern.
Wenn alle Kinder noch zu Hause sind, dann hat man selten einen Platz, wo man einfach mal alleine sein kann – für sich.
Die Arbeitsbelastung für die die Eltern ist natürlich enorm – und wenn die Familie nicht außergewöhnlich reich ist und sich mehrere Au-Pairs leisten kann, dann hat die Mutter natürlich wenig Zeit für jedes einzelne ihrer Kinder.

Erich (23)

Kandidat: Ich möchte also meine Meinung zum Thema „Großfamilie“ äußern. Ich habe zwei Kommentare zum Thema gelesen und ich glaube, in beiden Meinungen stimmt vieles.

Ich bin mir auch ganz sicher, dass das Leben in einer Großfamilie sehr interessant ist, wie Natalja das schreibt. Die Familienmitglieder können gemeinsame Programme machen, da ist man nie allein. Und die Kinder können einander viel helfen. Doch ich denke, wenn man so viele Kinder hat, bekommt man auch große finanzielle Probleme. Es kostet eine Menge Geld, das Essen, die Kleidungen, die Spielzeuge und die Schulsachen für die Kinder zu kaufen. Die Eltern müssen sehr viel arbeiten, aber sie sollten sich auch viel um die Kinder kümmern. Doch sie haben keine Zeit. Also, für die Eltern ist es bestimmt sehr schwer, so viele Kinder zu erziehen. Was denken Sie darüber?

Prüfer: Ich glaube, Sie haben teilweise Recht. Doch die Eltern, die sich für eine Großfamilie entscheiden, wissen ganz genau, dass das Leben mit so vielen Kindern nicht einfach wird. Für sie sind aber die positiven Argumente, die Liebe, die Zuwendung, das Zusammensein wichtiger, als das Geld. Meinen Sie das nicht?

Kandidat: Doch. Das stimmt natürlich. Aber Großfamilien können oft keinen Urlaub machen. Die Eltern sind immer gestresst wegen der Arbeit. Auch zu Hause ist immer viel Lärm. Das ist alles sehr schwer.

Prüfer: Natürlich. Aber ich kenne einige Familien, die viele Kinder haben und ich sehe, dass es den Kindern sehr viel Spaß macht, so viele Geschwister zu haben. Gemeinsam spielen, gemeinsam lernen, immer miteinander sprechen können, das erleben die Kinder sehr positiv.

Kandidat: Ja, aber es gibt auch unglaublich viel Streit und Krach, wenn so viele Kinder da sind. Babygeschrei, Lärm, Weinen. Die Eltern müssen sehr gute Nerven haben.

Prüfer: Da haben Sie völlig Recht.

Kandidat: Und ich sehe noch ein großes Problem. Wenn die Kinder erwachsen sind, können ihnen die Eltern nicht so viel helfen. Das Studium kostet sehr viel Geld, die erste eigene Wohnung muss man kaufen. Aber die Eltern müssten allen drei, vier Kindern helfen und das geht nicht. Was halten Sie davon?

Prüfer: Das finde ich auch schwer. Doch ich glaube, die Kinder einer Großfamilie sind immer viel selbstständiger als Einzelkinder. Sie wissen, dass sie vieles alleine machen müssen und die Eltern nicht immer gleich helfen können. Solche Kinder kommen im Leben oft besser zurecht. Sie können härter für ihre Ziele kämpfen.

Kandidat: Ja. Da haben Sie Recht. Also, ich denke insgesamt, dass das Leben in einer Großfamilie bestimmt sehr interessant und spannend ist. Es hat viele Vorteile für die Kinder und die Eltern. Aber es hat auch viele Schwierigkeiten. Ich persönlich möchte deshalb keine Großfamilie. Aber ich finde es trotzdem sehr schön, wenn sich junge Eltern dafür entscheiden.

Telc B2 – Mögliche Fragen zur Präsentation

Mündliche Prüfung – Teil 1

1.In meiner Präsentation möchte ich über ein Buch/mein Lieblingsbuch/über eine Reise nach … usw. berichten.

2.Als Thema meiner Präsentation habe ich ein Buch/eine Reise/… gewählt.

3.Das Thema meiner Präsentation ist ein(e) …, …

Buch

1.Hast du auch andere Bücher von diesem Autor/von … gelesen?

2.Wann hast du das Buch gelesen?

3.Wie viele Seiten hat das Werk?

4.Liest du nur Krimis/Romane/… oder auch andere Bücher?

5.Was für Bücher liest du (noch) gern?

6.Wurde aus diesem Buch auch ein Film gedreht?

7.Kaufst du oft Bücher?

8.Hast du das Buch gekauft oder von jemandem bekommen?

9.Wann hast du dieses Buch gekauft/bekommen?

10.Ist … dein Lieblingsautor/Lieblingsschriftsteller?

11.Wer ist dein Lieblingsautor/Lieblingsschriftsteller?

12.Wer hat dir dieses Buch empfohlen?

13.Wem würdest du dieses Buch empfehlen?

14.Hast du jeden Tag Zeit Bücher zu lesen?

15.Hast du eine Lieblingsfigur in dem Werk?

16.Wer ist deine Lieblingsfigur im Werk?

17.Wie lange hast du das Werk/Buch gelesen?

18.Wo kaufst du im Allgemeinen Bücher? In einer Buchhandlung oder im Internet?

Film

1.Wie lange dauert der Film?/Ist der Film lang?

2.Wann wurde der Film gedreht?

3.Wann hast du diesen Film gesehen?

4.Mit wem hast du diesen Film gesehen?

5.Wo hast du diesen Film gesehen? Im Kino oder zu Hause?

6.Wo siehst du lieber Filme? Im Kino oder zu Hause? Warum?

7.Gehst du regelmäßig ins Kino?

8.(Magst)/Siehst du nur (die) Krimis/Abenteuerfilme/Lustspiele/…, oder auch andere Filme?

9.Welche Szene hat dir am besten gefallen?

10.Wer hat dir diesen Film empfohlen?

11.Wem würdest du diesen Film empfehlen?

12.Welche(r) Schauspieler(in) spielt/spielen in dem Film?

13.Ist/sind ……. dein(e) Lieblingsschauspieler(in)?

14.Wer ist dein(e) Lieblingsschauspieler(in)?

15.Wer ist der Regisseur des Films?  

16.Welche Figur (des Films) magst du/gefällt dir besonders?

17.Hast du diesen Film nur einmal/schon mehrmals gesehen?

18.Weißt du vielleicht, wer die Musik des Films komponiert hat?

Reise

1.Wie lange hat die Fahrt gedauert?

2.War die Fahrt anstrengend/langweilig?

3.Wie war das Wetter unterwegs?

4.Wie war das Wetter in …/während der Reise?

5.Warst du schon früher in …?

6.Möchtest du noch einmal nach … fahren?

7.Welche Sehenswürdigkeit hat dir in … am besten/besonders gefallen?

8.Welche Sehenswürdigkeit hast du am schönsten/interessantesten gefunden?

9.Möchtest du vielleicht später/in der Zukunft in …/dort leben?

10.Womit/Mit wem bist du nach…/dorthin gefahren?

11.Was habt ihr vormittags/nachmittags/abends gemacht?

12.Habt ihr jeden Tag in dem Hotel/auf dem Campingplatz/… gefrühstückt/zu Mittag gegessen?

13.Wo hast du/habt ihr übernachtet?

14.Wohin möchtest du dieses Jahr/diesen Sommer fahren?

15.Was war dein bestes Erlebnis während der Reise?

16.Mit welchem Verkehrsmittel fährst du am liebsten?

18.Was hast du dort/in … gekauft?

Musikveranstaltung

1.Wie oft gehst du/Gehst du oft ins Konzert?

2.Warum magst du ins Konzert gehen?

3.Ist … deine Lieblingsgruppe?

4.Welche Musikrichtung gefällt dir am besten/noch?

5.Magst du nur diese Musikrichtung?

6.Spielst du in einer Gruppe?

7.Gab es viele Leute in dem Konzert?

8.Was kostete die Eintrittskarte?/War die Eintrittskarte teuer?

9.Hörst du nur Rock/Popmusik?

10.Hörst du manchmal auch klassische Musik?

11.Wo hat das Konzert stattgefunden?

12.Wie lange dauerte das Konzert?

13.Mit wem warst du dort/im Konzert?

14.Wie war die Stimmung im Konzert?

15.Wie hast du diese Gruppe kennen gelernt?

16.Seit wann hörst du Rockmusik/leichte Musik?

Sportereignis

1.Welche Sportarten magst du/gefallen dir (besonders)?

2.Treibst du (regelmäßig) Sport?

3.Treibst du nur in der Schule (oder auch in deiner Freizeit) Sport?

4.Seit wann spielst du Fußball/Handball/Korbball/…?

5.Was kostete die Eintrittskarte?/War die Eintrittskarte teuer?

6.Gab es viele Leute dort?

7.Wie war die Stimmung?

8.Hast du eine Lieblingsmannschaft?

9.Ist … deine Lieblingsmannschaft?

10.Nimmst du oft an Sportereignissen teil?

11.Hast du einen Lieblingsspieler in der Mannschaft?

12.Spielst du in einer Mannschaft/in einem Verein?

13.Mit wem hast du an diesem Sportereignis teilgenommen?

15.Wie lange hat das Spiel gedauert?

16.Wo treibst du lieber Sport? In einer Halle oder im Freien?

Beispiel für Textprduktion #1 – TestDaF – Schriftlicher Ausdruck

Studium oder Berufsausbildung?
Nach dem Schulabschluss stellen sich junge Erwachsene die Frage, welche Ausbildung für sie besser ist: ein Hochschulstudium oder eine Berufsausbildung. Es kann relativ schwer sein, weil die beiden Ausbildungstypen ihre Vor- und Nachteile haben. Der folgende Text beschäftigt sich mit dieser Frage.
Um diese Frage versuchen zu beantworten, kann man die zwei folgenden Grafiken analysieren. Die erste, von IAB Kurzbericht herausgegebene Grafik aus dem Jahr 2007, liefert Informationen über die Prozentanteile der Arbeitslosen innerhalb der folgenden Qualifikationsgruppen: Menschen ohne Ausbildung, mit Berufsausbildung und mit Hochschulabschluss. Aus der Grafik kann man schließen, dass „ohne Ausbildung“ Qualifikationsgruppe im Zeitraum von 1994 bis 2003 den höchsten Prozentanteil der Arbeitslosen hat (nämlich ungefähr 20-27%). Im Jahr 1994 waren es ungefähr 20% arbeitslos innerhalb dieser Gruppe, dann hat der Anteil sein Höhepunkt von ungefähr 27% erreicht. Im Jahr 2000 fielen die Zahlen um ungefähr 22 % und im Jahr 2003 hat der Anteil sich wieder erhöht – er betrug ungefähr 24%. An der zweiten Stelle befindet sich die Gruppe „mit Berufsausbildung“ mit ungefähr 7-10% Arbeitslosen. Im oben genannten Zeitraum gab es zwei Höhepunkte – im Jahr 1997 (10%) und im Jahr 2003 (auch 10%). An der dritten Stelle steht die Gruppe „mit Hochschulabschluss“, der Anteil der Arbeitslosen im obengenannten Zeitraum betrug hier ungefähr 3-5%. Im Zeitraum von 1994 bis 1997 blieb der Anteil der Arbeitslosen unverändert (5%), im Jahr 2000 ist der Anteil um ungefähr 2 % gesunken, aber im Jahr 2003 hat sich der Anteil der Arbeitsloser wieder um bis zu 5% erhöht.
Die zweite von BMBF herausgegebene Grafik aus dem Jahr 2004 gibt Auskunft darüber, wie viel Geld die Leute mit Hochschulabschluss und mit Berufsausbildung pro Monat verdienen. Im Vergleich zu Hochschulabsolventen, die fast 4 000 Euro pro Monat verdienen können, bekommen die Leute mit Berufsausbildung weniger Geld – laut der Grafik verdienen sie ein bisschen mehr als 2 000 Euro pro Monat.
Nachdem ich wenige Zahlen dargestellt habe, komme ich zur Frage, ob sich ein Hochschulstudium wirklich lohnt. Zu dieser Frage gibt es verschiedene Meinungen. Eine der Meinungen ist, dass ein Hochschulstudium sich nicht lohnt, weil man relativ lang studiert und dazu noch viel Geld zahlen muss.
Ich stimme zu, dass die Kosten und die Dauer des Hochschulstudiums zu den Nachteilen gehören. Dagegen spricht auch, dass ein Hochschulstudium manchmal sehr theoretisch ist und es ist manchmal schwer ohne Erfahrung nach dem Studium eine Arbeit zu finden. Außerdem, fängt man sehr spät (im Vergleich zu den Leuten, die eine Berufsausbildung absolviert haben) zu arbeiten an. Aber ich kann dieser Meinung nicht zustimmen, weil die Vorteile des Hochschulstudiums meiner Meinung nach bedeutender sind als seine Nachteile.
Die wichtigsten Vorteile des Hochschulstudiums sind erstens, dass man nach dem Studium im Vergleich zu der Berufsausbildung mehr Geld verdienen kann und zweitens, dass man mehr Chancen hat eine Arbeit zu finden – die oben genannten Grafiken können meine Ausführungen bestätigen. Um Erfahrung zu sammeln, kann man ein Praktikum während des Hochschulstudiums absolvieren und damit seine Chancen eine gute Arbeit zu finden, noch erhöhen.
In meinem Heimatland bekommen die Hochschulabsolventen mehr Geld, als die Leute mit Berufsausbildung. Außerdem, wenn man an der Hochschule studiert, bekommt man viel Respekt von den anderen Leuten. Auf der anderen Seite ist es einfacher für die Leute, die eine Berufsausbildung haben eine Arbeit zu finden, weil sie schon Erfahrung haben. Aber manche Hochschulabsolventen in Russland machen ein Praktikum nach dem Studium – damit ist man umso begehrter auf dem Arbeitsmarkt.
Aus den genannten Gründen und laut der Grafik kann man schließen, dass die Hochschulabsolventen mehr Chancen haben eine gute Arbeit zu finden und dass ein Hochschulstudium auf jeden Fall lohnenswert ist.

Quelle: internet (ohne Korrektur)

Beschreibung der Grafik

Überlegen Sie zuerst: Was ist das Thema der Grafik? Was sind die wichtigsten Informationen? Fassen Sie diese kurz mit eigenen Worten zusammen. Lesen Sie auf keinen Fall alle Details vor.
Wenn Sie Zahlen aus einer Grafik präsentieren wollen, achten Sie darauf, was diese Zahlen aus-drücken. Die Angaben müssen nicht immer in Prozent sein. Es ist überhaupt nicht notwendig alle Zahlen zu nennen. Fassen Sie Ihre Informationen zusammen.

Die folgenden Redemittel helfen Ihnen bei der Darstellung von Grafiken.

Über eine Grafik sprechen
Ich habe eine Grafik zum Thema… bekommen
Mir liegt eine Grafik zum Thema… vor.
Aus der Grafik geht hervor, dass…
Die Grafik zeigt, dass… /zeigt Folgendes:…
Die Grafik gibt Informationen über…
In dieser Grafik sehen wir; wie viel/wie/dass…
Im Text zu der Grafik steht, dass…

Wenn Sie „dass“-Sätze zu schwierig finden, sprechen Sie in Hauptsätzen:
Die Grafik zeigt, dass ein Drittel der Deutschen im Urlaub in Deutschland bleibt.
Die Grafik zeigt Folgendes: Ein Drittel der Deutschen bleibt im Urlaub in Deutschland.

Mengenangaben ausdrücken

100% alle

98% fast alle

75% drei Viertel

52% etwas mehr als die Hälfte

50% die Hälfte

47% fast die Hälfte

33,3% ein Drittel

25% ein Viertel

0% keiner/niemand +/- ungefähr/circa

70% (Prozent) der Deutschen …
Die Mehrheit/Die Hälfte/Ein Drittel/… der Deutschen …
Die meisten/wenigsten Deutschen … Viele/Nur wenige Deutsche…
An erster/zweiter/dritter/letzter/… Stelle steht/stehen … /liegt/liegen …
Auf Platz 1 /Platz 2/…
Die Zahl/Anzahl der… ist höher/niedriger als…

Verwenden Sie auch die Steigerungsformen der Adjektive und Adverbien, z. B.
mehr; weniger; höher; niedriger, länger; kürzer,
am meisten/die meisten am wenigsten/die wenigsten …,am höchsten/die höchsten …,am niedrigsten/die niedrigsten …,am längsten/die längsten …,am kürzesten/die kürzesten… usw.

Die eigene Meinung sagen
Ich finde es interessant, dass…
Mich überrascht, dass …
Ich hätte nicht gedacht, dass…
Bei uns ist es ähnlich/anders:…

Brief schreiben zur Prüfung Zertifikat Deutsch B1

mit Musterbriefen und Übungen

Vor dem Schreiben:

Die Aufgabenstellung zuerst genau durchlesen

Wie ist die Situation?

Wer schreibt?

Was möchte er/sie von Ihnen?

Welche Beziehung haben Sie zu dieser Person?

Beim Schreiben:
Zuerst Ort und Datum schreiben
Eine adäquate Anrede-und Schlussformel wahlen
Die Einleitungs und SchlussSätze formulieren
Die vier Leitpunkte in eine logische Reihenfolge bringen
Zu jedem der Leitpunkte ca. zwei Sätze schreiben
Nicht nur einzelne HauptSätze aneinander reihen,sondern die Sätze miteinander verbinden

Kontrolle am Ende:
Haben Sie die passende Anredeform gewahlt (du- oder Sie-Form)?
Bei der Sie-Form: Haben Sie alle Anredepronomina) großgeschrieben?
Haben Sie Ort und Datum nicht vergessen?
Sind die Anrede- und Schlussformlen korrekt?
Haben Sie die Einleitungs- und SchlussSätze nicht vergessen?
Haben Sie zu allen vier Punkten etwas geschrieben?
Kontrollieren Sie die Verbposition in den HauptSätzen und NebenSätzen
Haben Sie nach der Anrede das Komma nicht vergessen und das erste Wort des Briefes kleingeschrieben?

Briefformen

Personlicher Brief
An gute Freunde schreibt man immer in der du-Form.
An Kollegen und weniger gute Freunde oder Bekannte ist
beides möglich, auch wenn Sie die Person mit dem
Vornamen ansprechen. Es hängt davon ab,wie viel Distanz
man zu dieser Person hat.

Schema des personlichen Briefes

Ort,Datum
Berlin, 18. 3. 20_

Anrede – Liebe __
Einleitungsatz – Vielen Dank für…
Brieftext …
Schlusssatz …
Gruss – Viele Grüsse
Unterschrift – Anna/..

Halbformeller Brief
Im halbformellen Brief ist nur die Sie-Form möglich.
Achten Sie darauf, dass ausser Sie auch Ihnen, Ihr/e im
Brief grossgeschrieben werden!

Schema des Halbformeller Briefes

Ort,Datum
Berlin, 18. 3. 20_

Anrede – Sehr geehrte/r__
Einleitungsatz – Vielen Dank für Ihre/n..
Brieftext …
Schlusssatz …
Gruss – Mit freundlichen Grüßen
Unterschrift – Maria Giotti/..

Schema des Formellen Briefes

Absender Ort,Datum
Empfanger Berlin, 18. 3. 20_
Betreff

Anrede – Sehr geehrte/r__
Einleitungsatz – Vielen Dank für Ihre/n..
Brieftext …
Schlusssatz …
Gruss Mit freundlichen Grüßen
Unterschrift – Maria Giotti/..

Anlage:

Beispiel für den personlichen Brief
Ihre 16-jahrige Bekannte aus Deutschland schreibt Ihnen
folgenden Brief:
Munster, 7. Juni 1999

Liebe(r)…
Stell dich vor, ich habe eine ganz tolle Neuigkeit;
es klappt nun doch, dass ich dich in deiner Heimat
besuchen kann. Meine Tante will mir diese Reise
bezahlen, weil ich in der Schule in diesem Jahr so gute
Noten habe!Ich habe aber noch so viele Fragen an dich:
Wie ist das Wetter? Wo kann ich wohnen? Welche Kleidung
brauche ich? Was konnen wir alles machen? Und und und…
Bitte, gib mir bald eine Antwort auf meine Fragen und
schreibt mir alles,was ich vor meiner Abfahrt wissen
muss!

Ganz herzliche Grüsse aus Munster

von deiner

Martha

Schreiben Sie ihrer Bekannten einen Antwortbrief.
Schreiben Sie zu den folgenden vier Leitpunktenungefahr
zwei Sätze und verbinden Sie Ihre Sätze.Uberlegen Sie
zuerst eine logische und sinnvolle Reihenfolge für diese
Leitpunkte:

1.Was Die zusammen unternehmen werden.

2.Vorchlag zum Termin und ein Grund für diesen Termin.

3.Wohin Ihre Bekannte kommen soll und bei wem Sie wohnen wird.

4.Was Ihre Bekannte unbedingt noch uber Ihr Heimatland wissen sollte.

Thema6: Geburtstagsparty

Sie gehen zusammen mit Ihrer Freundin Susanne zu einer Geburtstagsparty bei Ihrer Schulfreundin Anna (sie wird 30 Jahre alt, ledig, Ärztin von Beruf, sie kocht gern). Sie haben noch kein Geschenk.

Schreiben Sie eine E-Mail an Susanne.

1)Fragen Sie nach einer Geschenkidee, schlagen Ihre Geschenkidee vor (das Geschenk soll nicht teuer, aber praktisch sein)

2)Sie können Ihre Freundin von zu Hause abholen

Liebe Susanne,

wie du weißt, am Samstag, den 5 Juni, hat unsere Schulfreundin Anna Geburtstag. Sie wird 30 Jahre alt und nach unserer Vereinbarung gehen wir zu Ihrer Geburtstagsparty.

Ich meine, dass diese Party toll wird, weil nicht nur wir, sondern auch viele ehemalige Schulkameraden eingeladen sind. Ich freue mich schon darauf so viele Schulkameraden bald zu sehen. Ich habe ein paar Fragen an dich. Wir haben noch kein Geschenk für Anna gekauft. Hast du eine Geschenkidee? Das Geschenk soll nicht teuer, aber praktisch sein. Anna ist Ärztin von Beruf und kocht gern. Kaufen wir vielleicht ein Kochbuch oder eine Pfanne für sie? Was ist deine Meinung? Hast du eine andere Idee? Schreib bitte mir eine E-Mail, weil wir unbedingt ein richtiges Geschenk finden müssen. Wo treffen wir uns am Samstag, dem 5 Juni? Ich habe ein Auto und kann dich gerne von zu Hause abholen. Was meinst du? Auf jeden Fall erwarte ich deine E-Mail oder deinen Anruf.

Viele Grüße

(Ihr Vorname)

Beispiel für den halbformellen Brief

Sie mochten einen Feriensprachkurs in Berlin besuchen
und suchen für diese Zeit noch ein Zimmer. Deshalb
haben Sie an einen Freund geschrieben, der in einem Jahr
einen Sprachkurs in Berlin gemacht hat, und ihn
um Informationen gebeten. Er hat Ihnen gleich
geantwortet:

Berlin, 7. Juni 1999

Lieber Paul,
Vielen Dank für dein Fax. Ich finde es toll, dass du im
Sommer nach Deutschland fahren möchtest, um dein
Deutsch zu verbessern. Es hilft wirklich viel, wenn man
ein paar Wochen nur Deutsch hört, liest und spricht.
Am besten ist es meiner Meinung nach, wenn du in einer
deutschen Familie lebst, weil du da die meisten
Möglichkeiten hast viel zu sprechen.Deshalb schicke ich
dir die Adresse von der Familie, bei der ich gewohnt
habe. (Familie Dietrich, KAntstr.33, 10234 Berlin) Sie
waren sehr nett und hilfsbereit und haben zwei Kinder im
Alter von 18 und 20 Jahren,mit denen ich viel zusammen
war. Wir hatten so viel Spass miteinander!
Schreib ihnen doch möglichst bald. Vielleicht hast du
glück und sie vermieten das Zimmer auch diesen Sommer.
Ich wurde mich sehr freuen, bald wieder von dir zu hören.

Viele Grüsse auch an deine Eltern.

Tom

Beispiel für den formellen Brief

Ilse und Walter Kuhn
Gabrielenstrasse 2
80637 Munchen
Tel.089 / 18 62 64

Hotel Falkenhorst
Familie Eder
I-39020 Rabland Meran

Anfrage
Ihre Anzeige in der “Frankfurter Allgemeinen’vom 20.3.94

Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir beziehen uns auf Ihr oben genanntes Angebot, das uns
sehr interessiert, denn wir mochten unseren Urlaub
diesmal gern in Sudtirol verbringen. Wir möchten
Sie darum bitten, uns Ihren Prospekt zuzuschicken, damit
wir uns noch naher informieren könne.

Wir bedanken uns schom im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Ilse Kuhn

Übungen für den Brief schreiben

THEMA: 1.

Ihre früheren Nachbarn sind vor einem Monat umgezogen und feiern ein Fest in der neuen Wohnung. Sie haben eine Einladung bekommen.Antworten Sie auf die Einladung.

–Grund des Schreibens.
–Geschenk.
–Wer kommt noch?.
–Bitte um Wegbeschreibung.

THEMA 2:
In Ihrer Wohnung haben Sie seit einiger Zeit Probleme mit der Heizung.Der Vermieter soll die Heizung reparieren lassen.Leider können Sie Ihren Vermieter telefonisch nicht erreichen,deshalb schreiben Sie einen Brief .

–Grund des Schreibens.
–Problem:wie lange schon?
–Termin für Reparatur .
–wie Sie erreichbar sind.

THEMA 3 :

In Ihrer Wohnung funktioniert der Fernseher nicht.Die Antenne funktioniert nicht mehr.Sie haben bereits mit Ihrem Hausverwalter,Herrn Wiedemann,telefoniert,aber es ist nichts passiert.Deshalb schreiben Sie an den Hausverwalter .

–Grund für Ihr Schreiben
–Was soll passieren?
–Wann soll das passieren?
–Was machen Sie,wenn Sie keine Antwort bekommen?

THEMA 4 :

Sie haben eine Anzeige für eine Stelle als Verkaufer(in) gelesen. Sie sind daran interessiert.Deshalb schreiben Sie an den Arbeitgeber.

–Grund für das Schreiben.
–Wer Sie sind.
–Deutschkenntnisse.
–Berufserfahrung

THEMA: 5
Sie haben in der Zeitung eine private Wohnungsanzeige gefunden. Es handelt sich um eine 4-Zimmer-Wohnung. Die Miete für die Wohnung ist niedrig. Dafür sollen Sie aber der Hausbesitzerin, Frau Peters(83 Jahre), bei der Gartenarbeit helfen.
Schreiben Sie über folgende Punkte an die Hausbesitzerin:

a) Grund des Schreibens

b) zu Ihrer Person

c) Fragen zur Wohnung

d) Gartenarbeit

THEMA: 6
Ihre Nachbarin, Frau Meier, bekommt am Samstag einen neuen Wohnzimmerschrank. Sie bittet Sie: Können Sie ihr helfen, den Schrank aufzubauen? Weil Sie bis Freitagabend nicht da sind , antworten Sie Frau Meier mit einem Brief.

Schreiben Sie etwas über folgende Punkte:

a) Grund des Schreibens

b) wann wieder da

c) Werkzeug

d) weitere Hilfe anbieten

THEMA: 7
Ihre guten Freunde Martina und Klaus wollen heiraten und haben Ihen eine Einladung zur Hochzeit geschickt. Antworten Sie den beiden auf die Einladung.

Schreiben Sie etwas über folgende Punkte:

a) Grund des Schreibens
b) ob Sie kommen können
c) Geschenk?
d) Wegbeschreibung

THEMA: 8
Sie nehmen am kommenden Montag und Dienstag an einem Computerkurs teil, der in der Volkshochschule stattfindet. Deshalb können Sie nicht ins Büro gehen.

Schreiben Sie etwas zu folgenden Punkten an Ihre Kollegin, Frau Sommer:

a) Grund für Ihr Schreiben
b) Dauer Ihrer Abwesenheit
c) Aufgaben im Büro
d) Büroschlüssel

THEMA: 9
Die Eltern der Lessingschule veranstalten einen internationalen Schülertag am Nachmittag des 5.Mai. Es gibt ein Programm mit deutscher und internationaler Kultur (z.B. Musik, Theater, Ausstellung). Sie sollen die Einladung an die Lehrer und an die Eltern schreiben.

Schreiben Sie über folgende Punkte:
a) Grund des Schreibens
b) Zeit und Ort
c) Programm der Veranstaltung
d) Essen und Trinken

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