B2 Thema – Lesen und Besprechen

Rund um die Firma

Formen und Typen von Unternehmen

Prinzipiell sind drei Arten der Rechtsform zu unterscheiden: Einzelunternehmen, Personengesellschaft und Kapitalgesellschaft. Charakteristisch für Einzel- und Personengesellschaften ist, dass die Gesellschafter für die Schulden ihres Unternehmens in voller Höhe auch mit ihrem Privatvermögen haften. Außerdem sind Inhaber von Einzel- und Personengesellschaften und Geschäftsführer stets identisch, während Kapitalgesellschaften Eigentum und Geschäftsleitung trennen dürfen.

Rechtsformen für Ein-Personen-Gründungen sind:

1) Einzelunternehmen,

2) Ein-Personen-GmbH oder Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt),

3) Ein-Personen-AG.

Wie oben gesagt, haften solche Unternehmer mit ihrem gesamten Vermögen. Dieses Risiko können Sie aber durch Versicherungen teilweise absichern.

Zu den Personengesellschaften zählen die:

1) Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR),

2) Kommanditgesellschaft (KG),

3) Offene Handelsgesellschaft (OHG),

4) Partnerschaftsgesellschaft (PartG),

5) GmbH & Co. KG.

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist in eine Vereinigung von mindestens zwei Gesellschaftern (natürlichen oder juristischen Personen oder Personengesellschaften), die sich durch einen Gesellschaftsvertrag gegenseitig verpflichten, die Erreichung eines gemeinsamen Zwecks in der durch den Vertrag bestimmten Weise zu fördern, insbesondere die vereinbarten Beiträge zu leisten. Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist demnach eine Personengesellschaft. Als nichtkaufmännische Gesellschaft führt sie keine Firma im eigentlichen Sinne. Beispiele für GbR sind Zusammenschluss von Freiberuflern zu einer Gemeinschaftspraxis bzw. Sozietät, Zusammenschluss von Bauunternehmen zur gemeinsamen Durchführung eines Bauvorhabens u.a. Die Haftung ist in der Regel gesamtschuldnerisch, d. h. im Außenverhältnis muss der einzelne Gesellschafter zunächst für alle Schulden der GbR auch mit seinem Privatvermögen haften, im Innenverhältnis kann er dann in der Folge das Geld wieder von seinen Mitgesellschaftern verlangen.

Die OHG ist eine Rechtsform für Kaufleute, die gemeinsam ein kaufmännisches Gewerbe betreiben möchten. Für Schulden der Gesellschaft haftet jeder Gesellschafter neben seinem Gesellschaftsvermögen auch mit seinem Privatvermögen, und zwar in unbeschränkter Höhe.

Kommanditgesellschaft unterscheidet sich von einer OHG im Wesentlichen dadurch, dass bei einem oder mehreren Gesellschaftern die Haftung gegenüber Gläubigern auf einen genau bezifferten Geldbetrag – der auch in das Handelsregister eingetragen wird – beschränkt ist. Die voll haftenden Gesellschafter werden „Komplementäre“, die beschränkt haftenden „Kommanditisten“ genannt.

Von einer GmbH & Co. KG ist die Rede, wenn eine GmbH Gesellschafterin einer KG ist. Das Modell wird häufig dann verwendet, wenn keiner der Kommanditisten die Position des persönlich haftenden Gesellschafters übernehmen will.

Die Haftungsbeschränkung ist je nach Branche ein wichtiger Grund für die Wahl einer Kapitalgesellschaft. Die Gesellschafter bzw. Aktionäre haften für geschäftliche Aktivitäten – mit Ausnahmen – nur in Höhe ihrer Einlage. Auch die notwendige Kapitalbeschaffung spielt eine Rolle. Gesellschafter bzw. Aktionäre beteiligen sich mit ihrem Kapital, ohne in der Geschäftsführung hineinzureden. Zu den Kapitalgesellschaften gehören: die

1) Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH),

2) GmbH-Variante: Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt),

3) Aktiengesellschaft (AG),

4) sowie die britische Private Company Limited by Shares (Ltd.)

Die GmbH ist keine Personengesellschaft, sondern eine Kapitalgesellschaft. Das heißt, nicht Sie als Person, sondern die Gesellschaft haftet. Das ist der größte Vorteil der GmbH. Das Gesetz schreibt ein Mindestkapital von 25.000 € vor, wovon schon bei der Gründung von allen Gesellschaftern zusammen mindestens die Hälfte einzuzahlen ist. Die Haftung der GmbH entspricht der Höhe der Kapitaleinlagen.

Die AG ist die typische Rechtsform für Großunternehmen, die ihren Kapitalbedarf über den Kapitalmarkt decken wollen. Leitbild des Aktiengesetzes ist die börsennotierte Aktiengesellschaft mit gestreutem und damit anonymem Aktionärskreis. Aktiengesellschaften sind durch das Aktiengesetz relativ strengen Regeln unterworfen. Für die Gründung einer AG brauchen Sie allein als Grundkapital 50.000 Euro.

Quelle:
www.ruv.de/de/r_v_ratgeber/unternehmen/management/wahl_der_rechtsform.jsp#faq0_5
www.existenzgruender.de/selbstaendigkeit/vorbereitung/gruendungswissen/rechtsform/06/index.php
http://de.wikipedia.org/wiki/GbR

Fragen zum Text:

  1. Welche Arten von Rechtsformen können Sie nennen?
  2. Welche Besonderheiten haben Einzel- und Personengesellschaften?
  3. Wie kann man die Haftungsrisiken von Einzelgesellschaften teilweise senken?
  4. Nennen Sie die verbreitesten Formen von Ein-Personen-Gründungen.
  5. Wie heißen die verbreitesten Formen von Personengesellschaften?
  6. Was bedeutet die Abkürzung „GbR“? Was ist für diese Rechtsform typisch?
  7. Wer kann eine OHG gründen? Welche Eigenschaften hat diese Rechtsform?
  8. Beschreiben Sie die Besonderheiten einer Kommanditgesellschaft. Welche Formen kann sie haben?
  9. Wer sind „Komplementäre“ und „Kommanditisten“?
  10. Wodurch unterscheidet sich eine Kapitalgesellschaft von Einzel- und Personengesellschaften?
  11. Nennen Sie die verbreitesten Formen von Kapitalgesellschaften?
  12. Charakterisieren Sie eine GmbH. Worin liegen ihre Vorteile?
  13. Was ist für eine AG typisch?
  14. Welche Verhältnisse gibt es zwischen Inhaber und Geschäftsführung in verschiedenen Arten von Rechtsformen?

Aufgaben zur Konversation:

1.Betrachten Sie die folgenden Tabellen, die die Unternehmensarten nach ihrer Größe darstellen. Sie zeigen die Einteilungen von Kommission der EU (Abbildung 2) und vom Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Abbildung 3):

A) Welche Arten von Unternehmen werden in den Tabellen dargestellt? Vergleichen Sie die Angaben der Tabellen und beschreiben Sie die dargestellten Formen. Was können Sie anhand dieser Angaben über die Großunternehmen sagen?

B) Überlegen Sie, welche Rechtformen den genannten Unternehmensgrößen passen?

Abbildung 2: Unternehmen nach ihrer Größe
Abbildung 3: Unternehmen nach ihrer Größe
(Aus: de.wikipedia.org/wiki/Kleine_und_mittlere_Unternehmen)

2. Sehen Sie sich die Liste von 10 größten deutschen Unternehmen aus dem Jahr 2010 an und lesen Sie anschließend einen kleinen Kommentar zur Tabelle (*) (Abbildung 4):

A) Beantworten Sie die folgenden Fragen:

  • Welche Unternehmen werden in der Liste präsentiert?
  • Welche Charakteristiken der Unternehmen werden in der Liste gezeigt?
  • Welches Kriterium spielt bei der Vorbereitung der Liste eine besonders wichtige Rolle?
  • Aus welchen Branchen kommen die meisten Unternehmen?
  • Welches Unternehmen ist das umsatzstärkste?
  • Haben die umsatzstärkeren Unternehmen immer den höheren Gewinn?
  • Welches Unternehmen beschäftigt die meisten Mitarbeiter?

B) Wählen Sie ein Unternehmen aus der Liste und beschreiben Sie es nach allen gegeben Kriterien.

Abbildung 4: die größten deutschen Unternehmen*

* Die Rangfolge richtet sich nach der jährlich von der Süddeutschen Zeitung in der Liste „Top 100 in Deutschland“ veröffentlichten 100 umsatzstärksten Unternehmen (ohne Banken und Versicherungen). Die Veröffentlichung erfolgte in der Ausgabe Nr. 186 vom 13./14./15. August 2011. Aufgeführt sind auch der Hauptsitz, der Nettogewinn, die Anzahl der Mitarbeiter, der Börsenwert und die Branche. Die Zahlen sind in Millionen Euro angegeben und beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2010, für den Marktwert auf den Börsenkurs vom 31. Dezember 2010.

(Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Unternehmen_in_Deutschland)

C) Suchen Sie im Internet die Informationen darüber, welche Positionen die größten deutschen Unternehmen auf der internationalen Ebene einnehmen. Auf welchen Stellen liegen in den internationalen Ranglisten?

D)Wählen Sie ein bekanntes deutsches Unternehmen, das nicht zu den 10 größten Unternehmen gehört. Finden Sie die Angaben über seine Umsatz- und Gewinnhöhe, Zahl der Beschäftigten etc. Bereiten Sie einen kurzen Vortrag über dieses Unternehmen vor.

B2 – Lesen und Besprechen

Grüßen und Vorstellen in Deutschland

Der in Deutschland allgemein übliche, höfliche Gruß an einen beliebigen Mitmenschen lautet „Guten Tag“, den man den ganzen Tag über aussprechen kann. Dem „Guten Tag“ kann man, sofern man die Person gegenüber kennt, ein „Guten Tag, Herr Müller“ oder ein „Guten Tag, Frau Meier“ hinzufügen.

Morgens wünscht man auch „Guten Morgen“, abends wünscht man auch „Guten Abend“. „Gute Nacht“ sagt man eher selten und in der Regel nur dann, wenn sich jemand verabschiedet und man dieser Person einen guten Schlaf wünschen möchte.

Regional gibt es beim Grüßen auch Unterschiede: Im süddeutschen Raum trifft man häufig auch auf das „Grüß Gott“. Auch wenn Sie selbst nicht an Gott glauben: Es ist absolut unhöflich, diesen Gruß mit einer Bemerkung wie „Ja, mach ich, wenn ich ihn sehe“ oder ähnlichem zu erwidern. Bedenken Sie bitte, dass für viele Menschen dieser Gruß ganz normal ist, und dass dieser Mensch vielleicht sogar genau so wenig an Gott glaubt wie Sie, aber im Regelfall jetzt sicher nicht als Erstes mit Ihnen in einen Diskurs über religiöse Fragen eintreten möchte.

Weitere regionale Grüße sind zum Beispiel im österreichischen Raum das „Servus“. In der Schweiz, Österreich und in Altbayern gibt es die Gruß-Formel „bhüeti!“ oder „bhüeti Gott!“ („behüte dich Gott!“), in Österreich und Altbayern „pfüet di!“, „pfiat di!“ oder „pfiat di Gott!“ ausgesprochen. Parallel dazu auch „pfiat ina (Got)!“ („behüte Sie Gott!“), und „pfiat eich (Got)!“ bzw. „pfiat enk (Got)!“ („behüte euch Gott!“). In der Schweiz trifft man auch das „Grüezi“. Im Lötschental und im Goms (Kanton Wallis, Schweiz) wechselt der Gruß gleich viermal: Von Frühmorgens bis etwa 8 Uhr gilt „Güätu Morgu!“, danach bis um Mittag „güät Tag wohl!“. Nach dem Mittagessen bis ca. 20 Uhr wird man mit „Güätu Aabu!“ begrüßt. Später gilt „Güät Nacht wohl!“. Das hessische „Ei Gude, wie?“ heißt übersetzt ungefähr soviel wie „Sieh an, da kommst Du guter Mensch, wie geht es Dir?“.

In Berlin ist morgens ein schlichtes „Mojen!“, tagsüber „Tach!“ und zur Abendszeit „Abend!“ (oder auch „’n Abend!“ für „einen schönen guten Abend!“) gebräuchlich. Die standarddeutschen („hochdeutschen“) Begrüßungsformeln finden allerdings auch hier immer breitere Anwendung.

Im norddeutschen Raum trifft man das „Moin, Moin“ oder „Moin“ („Moin“ bedeutet dabei nicht Guten Morgen).

Das „Hallo“ ist eigentlich ein persönlicher Gruß unter Freunden. In Bereichen, wo die Kommunikation relativ schnell erfolgen soll, etwa bei E-Mails, gilt das Hallo nicht als unhöflich, beim Erstkontakt oder seltenen Kontakten mit Geschäftspartnern sollte jedoch das aus dem Briefverkehr übliche „Sehr geehrte Frau Schulze“ oder „Sehr geehrter Herr Meier“ oder „Sehr geehrte Damen und Herren“ benutzt werden. Das „Hallo“ können Sie bei E-Mails auch benutzen, wenn Sie nicht wissen, wie Sie die Person anreden sollen, z.B. bei Vornamen, die sowohl männlich als auch weiblich sein können (Bsp.: Andrea ist in Deutschland ein weiblicher Vorname, wird aber in Italien als männlicher Vorname verwendet).

Beim Verabschieden sagt man „Auf Wiedersehn“. In Mittel- und Norddeutschland verbreitet (und sich zunehmend auf Süddeutschland ausdehnend) ist „Tschüss!“ oder „Adschüs!“, im Rheinland „Tschö!“.

Manche Grüße gelten sowohl für die Begrüßung wie auch für die Verabschiedung, so kann „Guten Abend!“ lokal auch bedeuten, dass man dem Gegrüßten bei der Verabschiedung eine gute Nacht wünscht. Ein weiteres Beispiel ist in Bayern und Österreich „Servus!“, das sowohl für die Begrüßung als auch für die Verabschiedung gebraucht wird.

Quelle:
https://de.wikibooks.org/wiki/Umgangsformen:_Grüßen_und_Vorstellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Gru%C3%9F

Fragen zum Text:

  1. Welche Grußformel kann man in Deutschland in den meisten Situationen gebrauchen?
  2. Wie grüßt man in Deutschland zu verschiedenen Tageszeiten?
  3. Darf man die Formel „Gute Nacht!“ bei der Begrüßung einer Person verwenden?
  4. Welche Grußformeln verwendet man in verschiedenen Regionen Deutschlands?
  5. Welche Grußformeln trifft man in Österreich und in der Schweiz?
  6. Wie viel Mal pro Tag wechselt sich der Gruß in Lötschental und im Goms?
  7. In welchen Situationen darf man den Partner mit „Hallo“ begrüßen?
  8. Welche Gruß- und Anredeformeln gebraucht man in der schriftlichen Kommunikation?
  9. Was sagt man beim Verabschieden?
  10. Welche Formeln eignen sich sowohl für die Begrüßung, als auch für die Verabschiedung?
  11. Wie meinen Sie, welche Formeln darf man im geschäftlichen Umfeld gebrauchen?

Aufgaben zur Konversation:

  1. Betrachten Sie den Muster-Informationsbrief aus einer Begrüßungsmappe (Abbildung 1):
  1. Überlegen Sie: In welcher Situation wird solch eine Begrüßungsmappe vorbereitet? Wer kann sie bekommen?
  • Überlegen Sie:
  • Wer hat die Begrüßungsmappe vorbereitet?
  • Zu welchen Zwecken wurde die Begrüßungsmappe zusammenstellt?
  • Welche Informationen enthält die Begrüßungsmappe?
  • Enthält der Informationsbrief irgendwelche guten Wünsche oder Einladungen zur Veranstaltungen?
  • Analysieren Sie die Struktur und sprachliche Form des Informationsbriefs:
  • Welche Teile enthält der Brief?
  • Werden einige Briefteile mit Hilfe von Klischees formuliert?
  • Ist der allgemeine Ton des Briefs offiziell und sachlich oder ist er eher locker? Welche sprachlichen Elemente zeugen davon?
  • Betrachten Sie die weiteren Auszüge aus der Begrüßungsmappe (Auszug 1 und Auszug 2):
  1. Welche Informationen kann man in den Auszügen finden?
  • Beantworten Sie die folgenden Fragen:
  • Welches Ziel hat die Unternehmensveranstaltung?
  • Welche Themen stehen auf dem Programm?

Schreiben für TestDaF

Grafik Schreiben

Woher die Grafik stammt aus:
Die Grafik mit dem Titel “ Zeitaufwand für den Ferienjob und Art des Ferienjobs der
Studierenden in Deutschland “ wurde vom Statistischen Bundesamt im Jahr 2006 veröffentlicht. Sie informiert uns über die Situation von Ferienjobs von Studierenden im Jahr 2004.

Dabei sind zwei Jobarten ausgenommen, nämlich fachbezogener Job und einfacher Job. Die Untersuchung wurde unter deutschen Studierenden und ausländischen Studierenden durchgeführt. Auf den ersten Blick sieht man den Unterschied von Zeitaufwand. Durchschnittlich arbeiten ausländische Studierende 376 Stunden im Jahr und deutsche Studierende nur 264 Stunden. Bei genauer Betrachtung sieht man ,dass auch der Anteil von Jobarten bei beiden Gruppen unterschiedlich ist. Mit 61% ist der Anteil vom fachbezogenen Job bei deutschen Studierenden höher als bei ausländischen Studierenden. Besonders auffällig ist, dass der Anteil vom einfachen Job bei ausländischen Studierenden viel höher als bei deutschen Studierenden. Zusammenfassend lässt sich feststellen,dass sich die ausländischen Studierenden mehr um ihre Studienfinanzierung kümmern müssen.

verschiedene Meinungen

Über die Grafik gibt es zwei unterschiedliche Meinungen. Die einen sind der Behauptung, dass sich der Ferienjob nur auf Finanzierung beziehe, deshalb sei die Art des Ferienjobs unwichtig. Im Gegensatz vertreten die anderen den Aspekt, dass die Studierenden durch einen Ferienjob nicht nur Geld verdienen. Auch Erhöhung von ihrer Fähigkeit und Fertigkeit spielt dabei eine Rolle. In diesem Sinne sollten sie einen fachbezogenen Job aufnehmen.

Meine Meinung

Ich bin der Auffassung, dass der Ferienjob am besten fachbezogen sein soll. Zwar können die Studierenden durch Ferienjob beider Arten ihr Studium finanzieren, aber der einfache Job kann nicht zur Verbesserung ihrer Fachkenntnisse beitragen. Im Gegensatz dazu können sie ihre Leistungen an der Universität erhöhen, wenn sie einen fachbezogenen Job aufnehmen. Nebenbei können sie auch besser verdienen. Außerdem sind sie wettbewerbsfähiger auf dem Arbeitsmarkt, wenn auslänische Studierende deutsche Sprache beherrschen. Schließlich spielen Fachkenntnisse die zentrale Rolle bei der Suche nach einer Arbeit.

Heimat

In mein Heimatland gibt es auch dieses Phänomen. So viel ich weiß, nehmen viele Studierende normalerweise einfachen Job, um ihr Studium zu finanzieren, z.B. Job im Imbiss oder auf dem Wochenmarkt. Nur wenige Studierende haben Möglichkeit, einen fachbezogenen Job zu finden. Wie das Problem gelöst werden kann, muss man noch darüber nachdenken.

Redemittel für Diskussionen – Niveau: B2/C1

sich zu Wort melden

· Dürfte ich etwas dazu sagen?
· Entschuldigung, ich würde gern etwas dazu sagen.
· Zu diesem Punkt möchte gern Folgendes anmerken.
· Ich würde gerne eine Bemerkung zu diesem Thema machen.

etwas betonen

· Das Entscheidende ist für mich, ob / dass …
· Eines möchte ich nochmals unterstreichen: …
· Das Wichtigste ist für mich, dass ….
· Er erscheint mir in diesem Zusammenhang besonders wichtig, dass …
· Ich würde gern noch einmal auf den Punkt eingehen, der mir besonders wichtig ist: …
· Ich kann nur immer wieder betonen, dass …

Beispiele oder Belege anführen

· Ich verweise nur auf …
· Denken Sie nur an …
· Dies kann man bei / in … nachlesen.
· Ich beziehe mich dabei auf unsere Vereinbarung vom …

auf etwas bereits Gesagtes zurückkommen

· Darf ich noch einmal auf … zurückkommen?
· Ich würde gerne noch einmal den Gedanken von Herrn/Frau … aufgreifen?
· Ich möchte noch einmal auf das / etwas zurückkommen, was Sie eingangs / vorhin gesagt haben.

sich korrigieren

· Darf ich kurz etwas richtig stellen?
· Ich habe mich eben vielleicht nicht ganz klar / korrekt ausgedrückt, – –
Lassen Sie es mich noch einmal anders formulieren: …
· Ich habe vorhin gesagt, dass … Das war vielleicht etwas missverständlich formuliert. Ich wollte eigentlich Folgendes sagen: …

sich gegen unfaire Angriffe zur Wehr setzen

· Das geht jetzt aber nun wirklich zu weit / unter die Gürtellinie.
· Könnten Sie bitte diese persönlichen Angriffe unterlassen?
· Ich verbitte mir diese Unterstellungen.
· Jetzt vergreifen Sie sich aber wirklich im Ton.

sich gegen eine Unterbrechung wehren

höflich
· Bitte lassen Sie mich kurz noch meinen Gedanken zu Ende führen!
· Geben Sie mir bitte noch .einige Sekunden!
· Einen Augenblick bitte, darf ich das noch eben abschließen?
· Einen Moment Geduld bitte, ich bin gleich fertig.
· Gleich, bitte noch einen Moment.
sehr bestimmt
· Könnten Sie mich bitte aussprechen lassen?
· Darf ich das bitte erst einmal zu Ende führen?

einer Meinung zustimmen

· Ich bin da völlig / ganz Ihrer Meinung.
· Ich gehe (da) völlig „d’accord“ mit Ihnen.
· Dem kann ich nur voll zustimmen.
· Ich teile (in diesem Punkt) voll und ganz Ihre Meinung.
· Das ist eine gute Idee.
· Das sehe ich ganz genauso.
· Das ist auch meine Erfahrung, denn …
· Ja, genau.

widersprechen

sehr höflich
· Erlauben Sie mir, dass ich Ihnen widerspreche.
· Ihre Ansicht in allen Ehren, aber…
· Könnte es nicht vielleicht eher so sein, dass …
· Ich kann mich dem nicht so ganz anschließen.
· Tut mir Leid, aber da bin ich etwas anderer Meinung.
freundlich/ normal
· Ich teile Ihre Ansicht nicht so ganz, da …
· Da habe ich doch so meine Bedenken.
· Ich glaube, Sie haben da etwas übersehen.
· Ich sehe das (etwas) anders, denn …
· Für mich stellt sich das etwas anders dar.
· So kann man das meiner Meinung nach nicht sagen.
· Dem kann ich nicht zustimmen.
· Finden Sie nicht, dass….?
· Da bin ich etwas skeptisch.
· Mir erscheint das etwas fraglich.
massiv
· Da bin ich aber ziemlich / ganz anderer Meinung.
· Das finde ich nun gar nicht, denn …
· Ihre Argumente überzeugen mich nicht, weil …
· Entschuldigung, aber das sehe ich ganz anders.
· Das überzeugt mich nicht.
· Da muss ich Ihnen wirklich / deutlich widersprechen.
· Glauben Sie wirklich, dass ….
· Ganz im Gegenteil.
· Ich kann mir nicht vorstellen, dass …
barsch
· Das kann doch nicht Ihr Ernst sein.
· So kann man das nun wirklich nicht sagen
· Das meinen Sie doch hoffentlich nicht im Ernst?
· Das entbehrt nun jeder Logik.

Einwände oder Zweifel äußern

· Sie haben zwar Recht, aber ich meine trotzdem, dass …
· Ich verstehe, was Sie sagen, aber …
· Das stimmt zwar, aber …
· Ihr Vorschlag ist nicht schlecht, aber …
· Auf der einen Seite / Einerseits stimme ich Ihnen zu, wenn Sie sagen,
dass …, aber auf der anderen Seite / andererseits sollte man nicht außer
Betracht lassen, dass …
· Ich verstehe, dass …, aber …
· Man sollte jedoch bedenken, dass …
· Ja, aber ich möchte doch darauf bestehen dass…
· Da wäre ich mir nicht so sicher, ob…
· So ganz überzeugend finde ich Ihr Argument nicht.
· Mir bleiben da doch noch so einige Zweifel.

eigenes Verständnis sichern

· Sie meinen / finden also, dass …
· Also, Sie haben gesagt, dass … Habe ich Sie da richtig verstanden?
· Habe ich Sie richtig verstanden: …?
· Wenn ich Sie richtig verstanden habe, vertreten Sie die Auffassung, dass
… Ist das so korrekt?
· Könnten Sie das Letzte vielleicht noch einmal mit anderen Worten
wiederholen?
· Es ist mir noch nicht klar, was Sie meinen, wenn Sie sagen, dass …
· Könnten Sie mir kurz erklären, was Sie unter “…“ verstehen?
· Sie sagten gerade: „….“ Könnten Sie das vielleicht kurz erläutern?

nachfragen

· Darf ich Ihnen direkt dazu eine Frage stellen: …?
· Erlauben Sie eine Zwischenfrage ?
· Ich hätte eine Frage, bitte: …?
· Darf ich kurz nachfragen: …?

jemanden unterbrechen

· Da muss ich aber jetzt doch kurz einhaken.
· Entschuldigung, darf ich Sie kurz unterbrechen?
· Tut mir Leid, wenn ich Sie unterbreche …

etwas ergänzen / differenzieren

· Ich würde gern noch etwas dazu ergänzen: ..
· Ich würde dazu gern noch etwas ergänzen: …
· Darf ich dazu Folgendes ergänzen: …
· Ich möchte Folgendes hinzufügen: …
· Ich denke, da müssen wir Folgendes unterscheiden: …
· Ich würde das gern etwas genauer erläutern: …
· Das scheint mir zu wenig differenziert.
· Ich würde gern noch einen anderen Punkt ansprechen: …
· Darf ich noch auf etwas anderes kommen? …

etwas zum weiteren Prozedere vorschlagen

· Ich denke, wir kommen so nicht weiter. Was halten Sie von folgendem Vorschlag / folgender Vorgehensweise? …
· Wir drehen uns jetzt im Kreis. Vielleicht sollten wir uns zunächst einmal darüber unterhalten, ob / wie …
· Bei diesem Punkt kommen wir anscheinend nicht weiter. Vielleicht
belassen wir es im Augenblick (einfach) dabei, und wenden uns erst
einmal der Frage zu, ….

eine Lösung aushandeln

· Wie wäre es, wenn …
· Was würden Sie von folgender Lösung halten?
· Das ist ein guter Vorschlag.
· Lassen Sie uns Folgendes vereinbaren: …
· Ich sehe, Sie sind nicht dagegen , dass …, also können wir …
· Darauf könnten wir uns vielleicht einigen.
· Was würden Sie von folgender Lösung halten: …?

Verben mit Präpositionen

etwas sagen zu (+ D)
etwas anmerken zu (+ D)
eine Bemerkung machen zu (+ D)
eingehen auf (+ A)
verweisen auf (+ A)
sich beziehen auf (+ A)
sich einigen auf (+ A)
zurückkommen auf (+ A)
zu sprechen kommen auf (+A)
bestehen auf (+ D)
denken an (+ A)

etwas nachlesen bei (+ D)
etwas belassen bei (+ D)

Verben mit Akkusativergänzung

etwas

  • unterstreichen
  • betonen
  • aufgreifen
  • ansprechen
  • richtig stellen
  • formulieren
  • ergänzen
  • hinzufügen
  • vertreten
  • erläutern
  • in Betracht ziehen
  • außer Betracht lassen
  • zu Ende führen
  • abschließen

jdn. aussprechen lassen
jdn. unterbrechen

Verben mit Dativergänzung

jdm. widersprechen
jdm. zustimmen
sich jdm./einer Sache anschließen
sich jdm./einer Sache zuwenden

Quelle: wirschaftsdeutsch.de

Thema für TestDaF – Schreiben und Sprechen

Thema für TestDaF – Auto 

Mit der Entwicklung des Lebensstandards können sich immer mehr chinesische Durchschnittsfamilien ein eigenes Auto leisten. 

Ein eigenes Auto bietet mehr Bequemlichkeit und Mobilität. 

Wenn man ein eigenes Auto besitzt, ist man nicht mehr auf den öffentlichen Verkehr angewiesen. 

Mit dem eigenen Auto kann man fahren, wohin man möchte und seine freie Zeit dadurch genießen, dass man einen Ausflug aufs Land oder an den Strand macht.  

Jetzt werden immer mehr Autos produziert und gekauft, was dazu führt, dass die Atmosphäre verunreinigt und immer mehr Abgase in die Luft abgegeben werden, wo unter die Gesundheit der Menschen leidet. 

Tatsächlich hat die gestiegene Zahl von Privatautos Verkehrsstaus zur Folge. 

Es ist schwer zu sagen, ob es in China sinnvoll ist, ein eigenes Auto zu kaufen, aber der Wunsch nach Bequemlichkeit und Selbstständigkeit bleibt immer.  

Bei uns in China legt man großen Wert auf die Autoindustrie, weil sie viele Arbeitsplätze schafft. Der Auto-Export kann viele Devisen einbringen. Und das Auto ist ein Statussymbol, fast jeder streibt danach, ein Auto zu kaufen.

Thema für TestDaF – Schreiben und Sprechen

Thema für TestDaF – Fernunterricht 

Fernunterricht gilt als die ideale Methode, Berufstätigkeit und Weiterbildung zu verbinden. Sie können mit Fernunterricht Schulabschlüsse nachholen. Er bietet die Chance, berufliche Kenntnisse aufzufrischen oder zu erweitern. 

Die Studenten sind unabhängiger geworden, d.h. man kann seine Lernzeit und Dauer selbst bestimmen.

Das Studium kann zeitlich flexibel gestaltet werden. 

Durch die Digitalisierung der Lehrveranstaltungen sinken die Kosten, die durch die Beschäftigung zahlreicher administrativen Mitarbeiter entstanden sind. 

Die Digitalisierung der Lehrveranstaltung steht weltweit im Trend bezüglich Hochschulreform. 

Die Studierenden können auch davon profitieren. Denn sie können bequem die Vorlesungen zu Hause verfolgen. Auch die Seminare können im Internet als Forum angeboten werden. Gleichzeitig erhalten die Studierenden die Möglichkeit, neue Kenntnisse zu bekommen. Denn das Wissen im Internet wird ständig aktualisiert. 

Durch digitalisierte Vorlesung können die Studierenden mit Wissenschaftlern auf der ganzen Welt ihre Meinungen austauschen. Die Entfernung spielt keine Rolle mehr. 

Da die Inhalte und Termine bei Präsenzvorlesungen meistens festgelegt sind, können die Studierenden bie den virtuellen Vorlesungen ihre Studienpläne flexibel und nach ihrem eigenen Bedarf gestalten. Man kann die negativen Auswirkungen im Internet auf die Jugendlichen verhindern.  Für eine harmonische Gesellschaft ist die Internet-Überwachung eine effektive Maßnahme, um den Einwohnern die Sicherheit zu garantieren 

Durch die Überwachung im Internet können die Jugendkriminalität gesenkt werden.  

Erforderlich sind Selbstdisziplin und gute Selbstorganisation.

Wenn gleichzeitig arbeiten, ist es doppelte Belastung. 

Man sieht Kommilitonen und Kommilitoninnen nicht mehr so oft.

Weniger Möglichkeiten, gemeinsam zu lernen. 

Fernunterricht klingt interessant, aber „normales“ Studium ist schneller, effektiver und macht mehr Spaß.  Für das Arbeiten gibt es danach genug Möglichkeiten und Zeit. 

Durch virtuelle Vorlesungen verlieren die Studierenden allmählich die Kommunikationsfähigkeit, vor allem wenn sie gegenüber den anderen Studienkollegen stehen. 

Auch eine lebhafte Diskussion ist bei einer virtuellen Vorlesung unmöglich. Die Studierenden haben keine Chance, Fragen an den Professor zu stellen. Da es eine Informationsflut im Internet gibt, benötigen die Studierenden sehr viel Zeit, um nützliche Informationen auszulesen. Manchmal sind sie fassungslos und verlieren dabei die Orientierung. 

Da es im Internet keine ernsthafte Kontrolle gibt, ist für die Studierenden eine Selbstkontrolle erforderlich.

Denn viele Studierenden sind beim Surfen im Internet von Zahlreichen verlockenden oder grausamen Computerspielen verführt, so dass sie sich nicht mehr auf das Studium konzentrieren können. 

Wenn das Internet total überwacht wird, kann es zu einer Diktatur verkommen. Und die Meinungsfreiheit wird damit zugrunde gehen. Die Ansprüche auf Informationen von der Öffentlichkeit und im öffentlichen Dienst bleiben den meisten Menschen für immer ein unerfüllter Traum. 

Die wirtschaftliche Entwicklung basiert auf einer demokratischen und harmonischen Gesellschaft.

Denn die Demokratie ist die Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung. 

Wenn die Regierung die Überwachungsfunktion ausübt, dann werden die freie Kommunikation und Demokratie beschränkt. 

Die privaten Informationen und die Privatsphäre werden beeinträchtigt, auch die Datensicherheit wird zunehmend negativ beeinflusst.

Thema für TestDaF – Schreiben und Sprechen

Thema für TestDaF – Technik

Die Kommunikationstechnik bringt uns große Erleichterungen. SMS bietet eine ideale Möglichkeit, Verabredungen zu treffen und sich nach dem Befinden der Freunde zu erkundigen. Man verwendet SMS außerdem, um sich bei den Angehörigen und Freunden zu melden. Sie dient der Kontaktpflege und Kontaktherstellung. 

Mit SMS kann man seine Langeweile bekämpfen. Damit kann man sich überall mit Freunden unterhalten, und das ist billiger und interessanter als Telefonieren und ortflexibler als Chatten im Internet. 

Es ist nötig, dass man sich genügend Medienkompetenz aneignet, denn ohne Kompetenz im Umgang mit diesem Medium wird man früher oder später zu den Verlierern der Mediengesellschaft gehören. Aber gleichzeitig muss man auch kritisch und kreativ mit Medien umgehen. 

Im akademischen Bereich ist der Umgang mit dem Internet zur Selbstverständigkeit geworden.  Die Menschen müssen einen kompetenten Umgang mit modernen Medien erlernen, um mit der Zeit zu gehen.  Wir sind heute vor allem über den Computer mit immer mehr Informationen versorgt. Der Computer gibt auf Tastendruck auf alles eine Antwort.  Bei richtiger Anwendung können die Fantasie und die Intelligenz gefördert werden und auch die Schulischen Leistungen verbessert werden.  Der soziale Druck, der PC regelmäßig zu nutzen, ist unter Jugendlichen besonders groß. Die Erlebnisse im Chat und in Computerspielen sind für sie ein wichtiger Gesprächsstoff. Wer nicht mitreden kann, ist out.  

Zu viel Mail schicken, zu viel Geld kosten. 

Mehr und mehr in Abhängigkeit von der neuen Technik geraten.  Dass der ständige Gebrauch des Handys Krankheiten auslösen kann, scheint unbestritten. Die elektromagnetische Strahlung von Handys gilt als Krebsauslöser. 

Computerspiel, Internet oder Chat wirken auf das menschliche Gehirn ganz ähnlich wie Drogen. Deshalb tauchen internetsüchtige, exzessive Spieler und Chatwütige in allen Gesellschaftsschichten und Altersklassen auf. 

Die soziale Isolation wird durch den übermäßigen PC-Gebrauch dann noch verstärkt. 

In Familien gibt es keine Kommunikation zwischen Eltern und Kindern.

Computer macht dem Ärgerluft und verarbeitet Stress.

Die Kriminalität nimmt rapid zu. 

Je verlockender die virtuelle Welt ist, desto größer ist die Gefahr, sich der realen Welt zu entziehen.  

Ich nehme an, dass die Aussage für Medien zurückgegangen sind, weil es inzwischen viele Möglichkeiten gibt, Musik und Filme aus dem Internet herunterzuladen. Dadurch sind die Aussage für Musik und Filme, die immerhin ein Drittel zu den Gesamtausgaben für Medien beitragen, vermutlich gesunken. Möglich wäre auch, dass bis zum Jahr 2003 die meisten Deutschen schon über eine große Auswahl an Musik, Filmen und Unterhaltungssoftware verfügten. Deshalb haben sie sich vielleicht im Jahr 2003 beim Kauf zurückgehalten. Ein weiterer Grund für die gesunkenen Ausgaben für Medien könnte sein, dass viele Deutsche nicht mehr über so viel Geld für den Medienkonsum verfügen wie früher, da die Lebenshaltungskosten insgesamt gestiegen sind. 

Internet Überwachung 

Jugendliche gewissermaßen vor den negativen Wirkungen zu schützen, denn Jugendliche sind noch nicht in der Lage, ihren PC-Konsum zu kontrollieren.  Es geht nicht um die Überwachung ihrer Aktivitäten im Internet, sondern darum, dass sie wirksame Selbstkontrolle bekommen. 

Den Computer wegschließen oder Passwortschützen ist keine Lösung, denn früher oder später werden Kinder mit dem Medium konfrontiert. Vielmehr ist Internetkompetenz heute eine wichtige Schlüsselqualifikation in Beruf und Privatleben.  Die Überwachungsprogramme sind zu aufwendig. Es wird ein aufwendiges Verfahren durchlaufen, die Überwachungsprogramme zu entwickeln und anzuwenden. Doch trotz alledem können Kinder und Jugendliche nicht vollkommen vor jugendgefährdenden Inhalten geschützt werden. 

Mögliche Fragen zur Präsentation B2

(Mündliche Prüfung – Teil 1)

In meiner Präsentation möchte ich über ein Buch/mein Lieblingsbuch/über eine Reise nach … usw. berichten.

Als Thema meiner Präsentation habe ich ein Buch/eine Reise/… gewählt.

Das Thema meiner Präsentation ist ein(e) …, …

Buch

  • Hast du auch andere Bücher von diesem Autor/von … gelesen?
  • Wann hast du das Buch gelesen?
  • Wie viele Seiten hat das Werk?
  • Liest du nur Krimis/Romane/… oder auch andere Bücher?
  • Was für Bücher liest du (noch) gern?
  • Wurde aus diesem Buch auch ein Film gedreht?
  • Kaufst du oft Bücher?
  • Hast du das Buch gekauft oder von jemandem bekommen?
  • Wann hast du dieses Buch gekauft/bekommen?
  • Ist … dein Lieblingsautor/Lieblingsschriftsteller?
  • Wer ist dein Lieblingsautor/Lieblingsschriftsteller?
  • Wer hat dir dieses Buch empfohlen?
  • Wem würdest du dieses Buch empfehlen?
  • Hast du jeden Tag Zeit Bücher zu lesen?
  • Hast du eine Lieblingsfigur in dem Werk?
  • Wer ist deine Lieblingsfigur im Werk?
  • Wie lange hast du das Werk/Buch gelesen?
  • Wo kaufst du im Allgemeinen Bücher? In einer Buchhandlung oder im Internet?

Film

  • Wie lange dauert der Film?/Ist der Film lang?
  • Wann wurde der Film gedreht?
  • Wann hast du diesen Film gesehen?
  • Mit wem hast du diesen Film gesehen?
  • Wo hast du diesen Film gesehen? Im Kino oder zu Hause?
  • Wo siehst du lieber Filme? Im Kino oder zu Hause? Warum?
  • Gehst du regelmäßig ins Kino?
  • (Magst)/Siehst du nur (die) Krimis/Abenteuerfilme/Lustspiele/…, oder auch andere Filme?
  • Welche Szene hat dir am besten gefallen?
  • Wer hat dir diesen Film empfohlen?
  • Wem würdest du diesen Film empfehlen?
  • Welche(r) Schauspieler(in) spielt/spielen in dem Film?
  • Ist/sind ……. dein(e) Lieblingsschauspieler(in)?
  • Wer ist dein(e) Lieblingsschauspieler(in)?
  • Wer ist der Regisseur des Films?  
  • Welche Figur (des Films) magst du/gefällt dir besonders?
  • Hast du diesen Film nur einmal/schon mehrmals gesehen?
  • Weißt du vielleicht, wer die Musik des Films komponiert hat?

Reise

  • Wie lange hat die Fahrt gedauert?
  • War die Fahrt anstrengend/langweilig?
  • Wie war das Wetter unterwegs?
  • Wie war das Wetter in …/während der Reise?
  • Warst du schon früher in …?
  • Möchtest du noch einmal nach … fahren?
  • Welche Sehenswürdigkeit hat dir in … am besten/besonders gefallen?
  • Welche Sehenswürdigkeit hast du am schönsten/interessantesten gefunden?
  • Möchtest du vielleicht später/in der Zukunft in …/dort leben?
  • Womit/Mit wem bist du nach…/dorthin gefahren?
  • Was habt ihr vormittags/nachmittags/abends gemacht?
  • Habt ihr jeden Tag in dem Hotel/auf dem Campingplatz/… gefrühstückt/zu Mittag gegessen?
  • Wo hast du/habt ihr übernachtet?
  • Wohin möchtest du dieses Jahr/diesen Sommer fahren?
  • Was war dein bestes Erlebnis während der Reise?
  • Mit welchem Verkehrsmittel fährst du am liebsten?
  • Was hast du dort/in … gekauft?

Musikveranstaltung

  • Wie oft gehst du/Gehst du oft ins Konzert?
  • Warum magst du ins Konzert gehen?
  • Ist … deine Lieblingsgruppe?
  • Welche Musikrichtung gefällt dir am besten/noch?
  • Magst du nur diese Musikrichtung?
  • Spielst du in einer Gruppe?
  • Gab es viele Leute in dem Konzert?
  • Was kostete die Eintrittskarte?/War die Eintrittskarte teuer?
  • Hörst du nur Rock/Popmusik?
  • Hörst du manchmal auch klassische Musik?
  • Wo hat das Konzert stattgefunden?
  • Wie lange dauerte das Konzert?
  • Mit wem warst du dort/im Konzert?
  • Wie war die Stimmung im Konzert?
  • Wie hast du diese Gruppe kennen gelernt?
  • Seit wann hörst du Rockmusik/leichte Musik?

Sportereignis

  • Welche Sportarten magst du/gefallen dir (besonders)?
  • Treibst du (regelmäßig) Sport?
  • Treibst du nur in der Schule (oder auch in deiner Freizeit) Sport?
  • Seit wann spielst du Fußball/Handball/Korbball/…?
  • Was kostete die Eintrittskarte?/War die Eintrittskarte teuer?
  • Gab es viele Leute dort?
  • Wie war die Stimmung?
  • Hast du eine Lieblingsmannschaft?
  • Ist … deine Lieblingsmannschaft?
  • Nimmst du oft an Sportereignissen teil?
  • Hast du einen Lieblingsspieler in der Mannschaft?
  • Spielst du in einer Mannschaft/in einem Verein?
  • Mit wem hast du an diesem Sportereignis teilgenommen?
  • Wie lange hat das Spiel gedauert?
  • Wo treibst du lieber Sport? In einer Halle oder im Freien?

Lateinamerika-Reise zur Auffrischung alter Kontakte

Mit der Hoffnung auf einen Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit ist die Bundeskanzlerin zur ersten Lateinamerikareise ihrer Amtszeit nach Brasilien aufgebrochen.

   Am Mittwoch kam sie zunächst in der Hauptstadt Brasilia mit dem Staats- und Regierungschef zusammen. Anschließend reiste sie weiter nach São Paolo, wo sie vor Wirtschaftsvertretern sprach und ein Werk von Volkswagen besuchte. Deutsche Unternehmer setzten hohe Erwartungen in die Reise. Von dem EU-Lateinamerika-Gipfel in der peruanischen Hauptstadt Lima, an dem die Bundeskanzlerin Ende der Woche teilnahm und wo sie einen Vortrag hielt, erhofften sie sich Impulse für Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Staaten des Subkontinents. In einem 57 Punkte umfassenden Papier bekannten sich die 60 Teilnehmerstaaten zum gemeinsamen Kampf gegen Armut und Klimawandel. Verbindliche Vereinbarungen blieben aber aus. Weitere Stationen der Reise der Kanzlerin waren Kolumbien und Mexiko. Die einwöchige Lateinamerika-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel diente in erster Linie der Auffrischung alter Kontakte. Sechs Jahre ist der letzte Besuch eines deutschen Staatsoberhaupts in Lateinamerika her. „Lateinamerika setzt große Hoffnungen auf die Partnerschaft mit Europa, und wir Europäer sind gefordert, das einzuhalten“, betonte die Kanzlerin im Vorfeld des Besuches.

   Bei der Lateinamerika-Reise der Kanzlerin bildeten die Themen Energie und Bildung einen Schwerpunkt. Die Bundeskanzlerin will die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu Lateinamerika intensivieren, einer Region, die mit 540 Millionen Einwohnern bevölkerungsreicher ist als die EU. „Wir wollen den Erfolg der lateinamerikanischen Länder,“ sagte die Kanzlerin vor der Abreise: „Den Erfolg ihrer Jugend und der demokratischen Prinzipien.“ Auch der Außenminister äußerte sich letzten Freitag in der Lateinamerika-Debatte des Bundestags positiv: „Ich plädiere für eine Partnerschaft mit Südamerika auf Augenhöhe.“

   Die Bundeskanzlerin wurde von Bundestagsabgeordneten und einer elfköpfigen Wirtschaftsdelegation begleitet. Dazu gehörten vor allem mittelständische Unternehmen aus dem Bereich Umwelttechnologie und Transport. „Wir wollen den Mittelständlern in einer globalen Welt neue Chancen eröffnen, “ sagte die Regierungschefin.

   Zum Abschluss ihrer Lateinamerikareise hatte die Kanzlerin mit Mexiko eine gemeinsame Initiative zur Stabilisierung der Lebensmittelpreise vereinbart. Angesichts weltweit wachsender Sorgen um die Ernährung der Weltbevölkerung wollen beide Regierungen auf dem G8-Gipfel Anfang Juli in Japan gemeinsam aktiv werden, sagte sie in Mexiko-Stadt. Eine entsprechende Vereinbarung habe sie mit dem mexikanischen Präsidenten getroffen.

   Vor ihrem Abflug aus Mexiko betonte die Kanzlerin in einer Bilanz ihrer Reise, dass Deutschland in Lateinamerika sehr verlässliche Partner gefunden habe. „Wir können hier sehr viel falsch machen, wenn wir uns nicht kümmern,“ erklärte sie. „Wir können aber hier viel richtig machen, wenn wir langfristige Partnerschaften aufbauen und damit viele Arbeitsplätze in Deutschland sichern.“ Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) gab der Bundeskanzlerin eine spezielle Aufgabe mit: In allen Ländern, die sie diese Woche bereise, würden Menschenrechte teilweise schwer verletzt, sagte die Generalsekretärin von AI Deutschland. Die Kanzlerin solle sich auf ihrer Reise für die Achtung der Menschenrechte einsetzen. Sie habe bei früheren Staatsbesuchen „deutliche Worte zu Menschenrechtsverletzungen gefunden, sie sollte bei dieser Reise nicht von dieser Linie abweichen.“

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